Die Ursachen bleiben rätselhaft

Fast wieder Normalität herrscht am Gymnasium Birkenfeld, nachdem am Montag 18 Schüler nach dem Sportunterricht in der Halle Am Berg ins Krankenhaus eingeliefert wurden.

Birkenfeld. (kas) Am Mittwoch blieben noch zwei der Kinder zu Hause, drei wurden mit Kopfschmerzen von ihren Eltern abgeholt; ein Junge verbrachte die Nacht im Klinikum Idar-Oberstein. Nach wie vor rätselhaft ist, warum die Fünftklässler unter Symptomen wie Übelkeit und Schwindel litten. "Die Analyse der Luftproben lieferte nicht die geringsten Anhaltspunkte dafür, dass die Halle die Ursache war - das Laborteam hat uns zu den glänzenden Werten gratuliert", betont Landrat Axel Redmer: "Ebenso wenig gibt es Anhaltspunkte für eine Vergiftung." Die Kreisverwaltung habe alles für die Aufklärung getan: "Wir haben sofort gehandelt und hohen Aufwand betrieben, um Klarheit zu erhalten." Auch der Sachverständige der Unfallkasse hegte keine Bedenken. Noch am Dienstag verfügte der Kreischef, die Sporthalle wieder zu öffnen: "Wir haben großes Interesse daran, dass die Vereine nicht darunter leiden." Behauptungen, im Vereinssport hätten sich ähnliche Vorfälle ereignet, bestätigten sich nicht. "Die Kreisverwaltung hat alles Menschenmögliche getan", bekräftigt der Leiter des Gymnasiums, Werner Klenner: "Nach dem Ergebnis der Untersuchung besteht für uns kein Grund mehr, den Sportunterricht nicht in der Halle Am Berg abzuhalten", bekundet der Oberstudiendirektor. Hingegen pochen zwei Mütter, deren Töchter besonders gebeutelt wurden, auf schriftliche Unbedenklichkeitsbescheinigungen für das Gebäude, bevor sie ihre Kinder wieder am Sportunterricht teilnehmen lassen. Zudem soll eine Elternversammlung anberaumt werden.