Die Veranstalter polieren die Wittlicher Weihnachtstage weiter auf.

Veranstaltungen : Schlittenhunde, Gesang und viel neuer Glanz

Die Veranstalter polieren die Wittlicher Weihnachtstage weiter auf. Ambiente und Beleuchtung werden verbessert.

Wittlich Zugegeben, es gibt größere und – pardon – auch attraktivere Weihnachtsmärkte in der Region. Doch die Verantwortlichen in der Wittlicher Stadtverwaltung schielen, was ihre kleine Budenstadt in der Vorweihnachtszeit angeht, weder nach Trier, noch nach Bernkastel-Kues und Traben-Trarbach, wo in Scharen und busweise Touristen aus dem In- und Ausland hinfahren. Aber auch die Menschen, die in Wittlich leben und arbeiten, sollen in stimmungsvollem Ambiente Freunde treffen und Glühwein trinken können. Und sie tun es auch. Natürlich seien auch Gäste von außerhalb willkommen, sagt Rainer Wener, Fachbereichsleiter Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing.

Im Vorjahr hätten deutlich mehr Menschen die Wittlicher Weihnachtstage, so der korrekte Titel, besucht als in den Vorjahren, sagt Wener weiter. Das führt er vor allem darauf zurück, dass im vergangenen Jahr für 7000 Euro vier überdachte Stehtische aus Holz angeschafft wurden, so dass die Besucher sich dort auch bei Schnee und Regen draußen aufhalten konnten. 2018 wurde am Platz an der Lieser auch die Weihnachtsbeleuchtung erneuert. Inklusive des Schmucks für den großen Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz wurden im vergangenen Jahr 17 000 Euro investiert. Die neuen Lichterketten in den Bäumen werden jetzt das ganze Jahr über genutzt. Ganz entscheidend habe sich das Ambiente am Platz an der Lieser allerdings durch das neue Lieser­ufer verändert. „Das hat den Platz massiv aufgewertet“, unterstreicht Wener weiter.

Grundsätzlich wolle die Stadt Wittlich das Konzept für die Winterveranstaltung beibehalten, allerdings „wollen wir sie von Jahr zu Jahr etwas verbessern“. Denn: „Die Weihnachtstage haben großes Potenzial. Sie sollen noch schöner und gemütlicher werden.“ In diesem Jahr wird an zwei Punkten nachgebessert: Die Stadt hat drei neue Hütten mit einem integrierten überdachten Tisch und zwei Bänken dazugekauft. Kostenpunkt zusammen: 4000 Euro. Sie kommen in diesem Winter erstmals zum Einsatz. Genauso wie die komplett neue Weihnachtsbeleuchtung für die Innenstadt – außer der am Platz an der Lieser. Sie hat rund 36 000 Euro gekostet. Hinzu kommen 7000 Euro für Montage, Demontage und Lagerung.

Auch das Programm steht bereits weitgehend fest. Die Kinder können sich auf ein neues Angebot freuen: Schlittenhundefahrten im Bollerwagen. Das Haus der Jugend bietet erneut Stockbrot- und Marshmallow-Grillen an. Und Magier Hamid wird mit dem „kleinsten Zauberzirkus der Welt“ auftreten.

Die Weihnachtstage gehen übrigens nicht sang- und klanglos zu Ende. Am letzten Tag, dem 20. Dezember, lädt der Verein Stadtmarketing zum Late-Night-Shopping ein. Damit sollen die Kunden die Gelegenheit haben, auch am Abend in entspanntem Rahmen Weihnachtsgeschenke zu kaufen. „Aber wir wollen an dem Abend auch eine schöne Atmosphäre schaffen“, sagt die erste Vorsitzende Claudia Jacoby. Diesmal soll das Thema Singen im Vordergrund stehen. Mehr soll an der Stelle nicht verraten werden. Auch die Markuskirche wird eine Rolle spielen. Es sollen auch wieder Weihnachtskarten für einen guten Zweck verkauft werden.

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