Die Zeit ist gekommen für ein großes Fest

Die Zeit ist gekommen für ein großes Fest

Eine besondere Weinprobe und ein Umzug bei dem die Musik ganz im Vordergrund steht sind die Attraktionen beim erstmals organisierten Forum Spectaculum am letzten Augustwochenende in Dhron. Der Name des Festes steht für die römische Vergangenheit des Ortes.

Neumagen-Dhron. Es wird Zeit, in Dhron mal wieder ein richtig großes Fest zu veranstalten. Das sagt Hedi Klären, Vorsitzende des Heimat- und Verkehrsverein Neumagen-Dhron. "Früher gab es in Dhron ein großes Weinfest, aber das ist mehr als 20 Jahre her", berichtet sie.
Aus diesem Grund organisiert der Heimat-und Verkehrsverein zusammen mit dem Förderverein der Winzerkapelle Mosella Dhron und dem SV Neumagen-Dhron vom 28. bis zum 31. August rund um die Dhrontalhalle das Fest Forum Spectaculum.
Der Name steht für die römische Vergangenheit der Gemeinde sowie für die Vielzahl der Angebote an allen vier Tagen. "Wir bieten jeden Tag ein anderes Spetakel", sagt Frank Thomas vom Förderverein.
Auf einer Bühne auf dem Grundstück neben der Dhrontalhalle spielen täglich verschiedene Bands und Musikvereine. Die Besucher können sich im Innenhof, dem Forum, das durch Essens- und Getränkestände gebildet wird, auf Weine und Cocktails freuen. Am Sonntag bereichert ein Hobby- und Künstlermarkt das Forum Spectaculum. 15 Anbieter haben bisher ihre Teilnahme zugesagt.
Den Höhepunkt des Festes soll jedoch das große Sound-Spektakel am Samstagnachmittag bilden, sagt Jörg Bollig vom Förderverein der Winzerkapelle. Dann sollen bis zu 20 Musikgruppen und Wagen entlang einer zwei Kilometer langen Strecke durch die Balduinstraße zum Festplatz die hoffentlich vielen Zuschauer am Straßenrand unterhalten.
Dabei werden viele verschiedene Stilrichtungen von Schlager und Kinderliedern über Rock- und Marschmusik bis zur spanischen Folklore vertreten sein. "Damit organisieren wir erstmals in der Region einen Umzug, bei dem die Musik im Vordergrund steht", sagt Thomas.
Noch suchen die Organisatoren weitere Teilnehmer: Bisher haben etwa zehn Gruppen zugesagt. Weitere Anmeldungen nehmen Jörg Bollig, Telefon 0160/5523104, und Petra Breit, Telefon 0157/32582485, entgegen. Die Veranstalter weisen darauf hin, dass natürlich auch Musiker und Gruppen aus anderen Orten willkommen sind.
Ein zweiter Höhepunkt des Events ist die Weinprobe am Freitagabend, bei der Moselweine aus Frankreich, Luxemburg, der Mittelmosel und von Weinlagen bis zur Mündung bei Koblenz verkostet werden sollen. Albrecht Ehses, Geschäftsführer der IHK Trier und zuständig für Wein und Tourismus sowie Martin Schultz, Sommelier und Mitglied im Musikverein, werden durch die Weinprobe führen.
Die wichtigste Voraussetzung für ein gutes Gelingen des Festes ist jedoch das Wetter, denn es soll sich alles draußen abspielen. Um das Risiko abzufedern, habe man einige Sponsoren gewinnen können, sagt Bollig. Zudem sei es wichtig, dass mehrere Vereine das Fest gemeinsam organisieren.
Petra Breit vom Heimat- und Verkehrsverein: "In mittelgroßen Orten sollten die Vereine verstärkt zusammenarbeiten. Das fördert auch die Gemeinschaft untereinander." cst