Die Zukunft des Dorfes

HUPPERATH. (chb) Näher informieren will sich der Gemeinderat Hupperath über das Thema Ortskernsanierung. Die Jahresrechnung 2005, die Forstrevierreform und die Änderung der Ortsdurchfahrt Richtung Burg/Salm standen ebenfalls auf der Tagesordnung.

In der nächsten Sitzung will sich der Gemeinderat Hupperath über das Thema Ortskernsanierung informieren. "Wir sind seit 1988 im Dorferneuerungsprogramm, im Moment haben wir keine großen Leerstände, aber wir wollen uns mit dem Thema befassen", erklärt Lothar Schönhofen, Bürgermeister. Drei Häuser sind momentan im Ortskern renovierungsbedürftig, zwei davon werden von den Besitzern wieder hergerichtet. "Es geht bei der Ortskernsanierung um die Zukunft unseres Dorfes, ich freue mich, dass der Gemeinderat einstimmig dem Antrag der SPD-Fraktion zugestimmt hat, sich eingehender mit dem Thema auseinander zu setzten", berichtet Hermann-Josef Hauth, Fraktionsvorsitzender der SPD Hupperath. Die Planungen zum Ausbau der Ortsdurchfahrt an der alten B 50 sind geändert. Zwischen der Straße und dem Bürgersteig entsteht ein zusätzlicher Grünstreifen. Privatpersonen stellen hierfür Land zur Verfügung, damit eine größere Sicherheit für Fußgänger erreicht werden kann. Im Zuge der Forstrevierreform wird Hupperath kommunal mit Bergweiler ein Forstrevier bilden. Man erhofft sich durch den Zusammenschluss Kostenersparnisse. "Das Revier vergrößert sich von 11 000 Quadratmetern auf 16 000 Quadratmeter, ob wir tatsächlich Geld sparen, muss man abwarten", sagt Lothar Schönhofen. Die Jahresrechnung 2005 wurde ohne Beanstandungen abgenommen.