Digitale Offensive für Wittlich und die Region

Digitalisierung : Digitale Offensive für Wittlich und die Region

(red) Wie kann das Leben und Arbeiten in der Region Wittlich durch die Nutzung von Internet und digitalen Formaten gewinnen? Zu dieser Fragestellung hatten Leonard Preisler, Vorsitzender des Jungen Union Gemeindeverbands Eifel-Mosel, und Dr. Kristina Brixius, Vorsitzende der Mittelstands-und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU im Kreis Bernkastel-Wittlich, fachkundige Diskussionsteilnehmer in die Digitalagentur A Eins IT eingeladen: Bürgermeister Joachim Rodenkirch, Verbandsgemeindebürgermeister Dennis Junk,  Arndt Müller, Vorstand der Stadtwerke Trier, Ruth Stäglich, Geschäftsführerin des Wohnzentrums Müller in Bengel und Andy Altmeyer, Geschäftsführer von „A EINS IT“.

Aus Berlin nahm in einer Live-Telefonschalte Willi Kaczorowski teil, Strategieberater für Kommunen. Das Publikum und die Zuschauer, die die Veranstaltung im Offenen Kanal (OK 54) und im Livestream im Internet verfolgten, nutzten die Gelegenheit mitzudiskutieren. „Einst lebten wir auf dem Land, dann in Städten und ab jetzt im Netz.“ Diesem Zitat von Mark Zuckerberg widersprach Leonard Preisler, denn gerade die Kombination aus Stadt, Land und Internet mache das Leben der Menschen in der Region lebenswerter. Willi Kaczorowski erläuterte, dass die Kommunen mit ihrem digitalen Angebot am Alltag der Bürger ansetzen müssen. Joachim Rodenkirch verwies darauf, dass man  in einer Zeit „kreativer Zerstörungen“ leben, in der althergebrachte Arbeits- und Gesellschaftsformen häufig nicht mehr aufrechterhalten werden können. Gerade deshalb, so Andy Altmeyer, müsse die Kommunalpolitik das Steuer in die Hand nehmen. Ein Anfang ist bereits gemacht: Seit Anfang des Jahres gibt es in der Stadtverwaltung Wittlich einen zuständigen „Chief Digital Officer“. Noch wichtiger sei es laut Altmeyer, dass die Stadt Wittlich bewusst junge Start-ups und innovative Ideen fördere. Fotos: Sarah Haussmann

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