Dr. Oetker weiht in Wittlich sein Verwaltungsgebäude Piazetta ein

Wirtschaft : Ein neuer Platz für Dr. Oetker in Wittlich

Nach rund 18 Monaten Bauzeit hat das Unternehmen in Wengerohr sein neues Verwaltungsgebäude Piazetta eingeweiht.

Neun Millionen Euro hat die Dr. Oetker Tiefkühlprodukte KG in ihr neues Verwaltungsgebäude am Standort in Wengerohr gesteckt. Am Freitag wurde das Gebäude, das den Namen Piazzetta (kleiner Platz) trägt, eingeweiht. Neben regionalen Vertretern aus Wirtschaft und Politik waren auch Mitglieder der Werksleitung und der Geschäftsführung von Dr. Oetker vertreten. So ließ es sich Christian von Twickel, Geschäftsführer Produktion und Technik von Dr. Oetker, nicht nehmen, neben der Entwicklung des Unternehmens vor Ort, das von 125 Mitarbeitern in 1981 auf heute 1400 gewachsen ist, auch die Entwicklung der Region zu loben. „Der Hochmoselübergang ist wichtig für uns. Er ermöglicht uns, schnell in andere Länder zu kommen.“ Schließlich expandiere das Unternehmen in 26 Länder weltweit.

Das neue Verwaltungsgebäude ist nach dem Spatenstich im September 2017 in 18 Monaten Bauzeit als L-förmiger Bau auf rund 1000 Quadratmetern Grundfläche auf dem bestehenden Firmengelände von Dr. Oetker gebaut. Von dem alten Teil des Firmengeländes wie der Produktion ist Piazzetta durch die Bahnlinie getrennt. Der Übergang zum bestehenden Werk erfolgt über eine Brücke über die Gleise. Diese wurde, so Wittlichs Werksleiter Hans-Dieter Husch, in einer Februarnacht innerhalb von drei Stunden angebracht.

„Die Arbeitsabläufe lassen sich nun viel besser gestalten“, sagte Husch. Und: „Die Informationswege sind nun deutlich kürzer. Die Piazzetta ermöglicht eine noch engere Verzahnung der einzelnen Bereiche“, lobte von Twickel. „Das neue Gebäude trägt maßgeblich zur weiteren Optimierung der bestehenden Infrastruktur und damit zur Zukunftsfähigkeit des Standorts bei“, so von Twickel weiter. 80 Mitarbeiter aus den Bereichen Werksleitung/Technik, Verwaltung, Personalabteilung, Produktion, Qualitätssicherung oder Betriebsrat werden in den neuen Verwaltungsräumen auf etwa 3000 Quadratmetern Nutzfläche arbeiten. Auf den drei Etagen sind 47 Büroräume entstanden.

Im bestehenden Gebäude ist so Platz entstanden, Abteilungen wie IT, Automatisierung und Konstruktion, die zuvor teilweise ausgelagert waren, räumlich enger zusammenzurücken.

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