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Drei falsche Fünfziger auf dem Weihnachtsmarkt

Drei falsche Fünfziger auf dem Weihnachtsmarkt

Der Weihnachtsmarkt in Bernkastel-Kues ist offenbar ein guter Ort, um Falschgeld unter die Leute zu bringen. Fast auf den Tag genau ist es fünf Jahre her, dass Unbekannte dort sieben falsche 50-Euro-Scheine als Zahlungsmittel benutzten und das Weite suchten.

Am Mittwochabend war erneut ein Betrüger unterwegs.
Kurz vor 19 Uhr bezahlte er nach Auskunft der Polizei an drei Ständen mit Blüten. Zweimal gelang der Betrug. Eine Verkäuferin wurde stutzig und brachte ihre Bedenken zur Echtheit des Scheines gegenüber dem Anbieter zum Ausdruck. Der steckte den Schein daraufhin wieder ein und zahlte mit einem echten Zwanziger.
Von dem mutmaßlichen Betrüger liegt folgende Beschreibung vor: Er ist circa 1,60 Meter groß, 25 bis 30 Jahre alt und hat kurze dunkelbraune Haare. Bekleidet war er mit einer dunklen Jacke. Hinweise erbittet die Polizei in Bernkastel-Kues, Telefon 06531/ 95270.
Vor fünf Jahren waren die falschen Scheine an Ständen und in Geschäften aufgetaucht. Sie fielen auf, als die Geschäftsleute sie bei Banken oder Sparkassen einzahlen wollten.
Damals mischten sich Polizeibeamte unter die Besucher und klärten die Geschäftsleute über den Umgang mit möglichen Blüten auf (der TV berichtete). "Das werden wir jetzt auch wieder machen", sagt Klaus Herrmann, Leiter der Polizeiinspektion Bernkastel-Kues. cb