DREI FRAGEN AN

WERNER URBILD, Ehrenvorsitzender: Warum sind Sie 1971 Vorsitzender geworden und welche besonderen Aktivitäten fallen in Ihre "Regierungszeit"? Urbild: Wir hatten eine tolle Kameradschaft in Verein und Mannschaft.

Aus Trotzreaktion innerhalb der Mannschaft, weil wir mit dem damaligen Vorsitzenden nicht zufrieden waren, bildeten wir mit Rudi Klingmann, Josef Walesch, Klaus und Hans Munzel, Peter Kreuz und anderen einen neuen Vorstand. Unsere Arbeit danach bleibt mit dem Neubau der Sportanlage, meinem "zweiten Wohnzimmer", ewig verbunden. Sie waren ein begnadeter Fußballer, spielten lange Jahre in der damals überaus erfolgreichen Kreisauswahl. Erinnerungen daran?Urbild: Wir spielten um die Verbandsmeisterschaft und bei Sportfesten oft vor fünfhundert und mehr Zuschauern. Mit einem weiteren Kollegen aus Hetzerath durften wir als Einzige zusammen mit den Spielern des damals alles dominierenden Wittlicher Sportvereins (Amend & Co.) acht Tage an der Sportschule in Koblenz verbringen. Was ist heute anders als zu Ihrer Zeit; was sollte besser werden?Urbild: Lange Jahre hat der dörfliche Charakter in der Mannschaft gefehlt. Mittlerweile erinnert man sich wieder daran und geht mehr auf die Leute im Dorf zu. PETER EWERTZ (aktueller Vorsitzender): Warum haben Sie im Jahre 2000 den Vorsitz übernommen?Ewertz: Nach mehreren Jahren als Jugendleiter übernahm ich die Position von Arthur Valerius, der beruflich bedingt zurücktreten wollte. Warum eine solch große Spielgemeinschaft?Ewertz: Die Dörfer können allein keine Mannschaft mehr bilden. Weil die Jugendlichen schon länger zusammen spielten, war die SG schon vorgezeichnet. Wo sehen Sie die Zukunft des Vereins?Ewertz: Unser Verein ist fester Bestandteil der dörflichen Gemeinschaft und unsere Mitglieder bringen sich aktiv bei allen Gelegenheiten, wie dem traditionellen Erntedank und dem Altentag ein. Sportlich hat sich die Spielgemeinschaft etabliert. Sie bietet in einer hervorragenden Zusammenarbeit die richtige Grundlage vor allem für eine optimale Jugendarbeit.