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Drei Weltreligionen aus Schülersicht

Drei Weltreligionen aus Schülersicht

Eine neue Publikation stellt zwei christliche Kirchen, die ehemalige Synagoge und eine Moschee in Wittlich vor. Schüler haben in einem Wettbewerb den Umschlag des Kulturführers gestaltet und sind jetzt ausgezeichnet worden.

Wittlich. "Wittlich trialogisch": Das war das Motto des interreligiösen Malwettbewerbs, zu dem das Emil-Frank-Institut Schüler aufgefordert hatte. Die Gewinner wurden nun in Begleitung ihrer Familienmitglieder ausgezeichnet. Die Bilder von Artur Geldt (1. Preis), Xueyue Li (2. Preis) und Jasmin Busch (3. Preis) wurden von einer Jury ausgewählt, um die Vorder- und Rückseite des Kulturführers "Wittlich trialogisch" zu zieren. Eine Hilfe bei der Umsetzung ihrer Ideen fanden die Schüler der Integrierten Gesamtschule Zell in ihrem Kunstlehrer Martin Richerzhagen, der das Kunstprojekt mit großem Engagement betreute und die Einarbeitung in die interreligiöse Thematik übernahm.
Lehrer und Schüler trugen somit zur Entstehung eines Mediums bei, das das Wissen um die drei großen monotheistischen Weltreligionen fördert und dazu einlädt, Glaube und Praxis der verschiedenen Glaubensgemeinschaften vor Ort kennenzulernen. Das vierte Heft der Machbarot-Reihe "Wittlich trialogisch" führt die Leser auf eine Entdeckungsreise in zwei christliche Kirchen, in die ehemalige Synagoge und eine Moschee der Innenstadt Wittlichs. Dabei geht es um mehr als nur um die Besichtigung der unterschiedlichen Gotteshäuser. Die Autoren erzählen von der Bedeutung der Bilder und Gegenstände, von Riten und Gebräuchen, von Farben und Formen, von Gottesdiensten und Musik. Das Heft ist im Buchhandel und im Institut zum Preis von 3,90 Euro zu erwerben.
Der Bürgermeister der Stadt Wittlich, Joachim Rodenkirch, und der Institutsleiter Prof. Dr. Hans-Georg Gradl überreichten die Urkunden und Preise.
Gefördert wurde das Projekt "Wittlich trialogisch" von der Nikolaus-Koch-Stiftung, der Stiftung Stadt Wittlich und dem Bundesministerium des Innern. Die Preisverleihung fand in der Bibliothek des Emil-Frank-Instituts statt. red