Düstere Prognosen für den Holzmarkt

Düstere Prognosen für den Holzmarkt

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REIL. (mm) Bei der Beratung über die Forstwirtschaftspläne 2004 ging Oberforstrat Horst Womelsdorf in der Gemeinderatssitzung Reil zunächst auf die derzeitige Situation auf dem Holzmarkt ein. Gegenüber dem laufenden Jahr werden sich die Absatzmöglichkeiten der Holzsortimente nicht wesentlich verbessern. Bei der Eiche seien die Preise nicht auf einem befriedigenden Niveau, bei der Buche seien 15 Prozent Netto Preiseinbußen festzustellen und bei Fichte und Douglasie werde man im nächsten Jahr Unwegsamkeiten hinnehmen müssen. Der Grund: Diese sind durch die Sommertrockenheit und Borkenkäferschäden erheblich geschwächt. Hinzu kommen Schwierigkeiten bei den Exportmöglichkeiten. Eingehend auf die Fördermöglichkeiten stellte Womelsdorf heraus, dass die schwierige finanzielle Lage des Landes Rheinland-Pfalz durch Einsparungen auch Auswirkungen auf die Gemeinden habe. Die Gemeinde Reil habe die Fördermöglichkeiten insbesondere beim Wegebau und der Erstaufforstung hervorragend genutzt und stehe heute mit dem Gemeindewald gut da. Erfreulich nannte er, dass bei der Überprüfung des Zertifikatsholzes der Gemeinde Reil von den Prüfern keine Beanstandungen erhoben wurden. Zum Bedauern der Ratsmitglieder teilte er jedoch mit, dass aufgrund der Forststrukturreform ab 1. Januar 2004 das Forstrevier Reil vom Forstamt Traben-Trarbach verwaltet wird. Forstamtmann Thomas Kreten erläuterte die Forstwirtschaftspläne 2004. Der Hauungsplan sieht einen Holzeinschlag von 1855 Festmetern vor. Im Kulturplan sind Hochastung in Douglasienbeständen, Jungbestandspflege, Wegebau und eine Kalkung die Schwerpunkte.

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