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Eiche vor dem Peter-Zirbes-Haus in Landscheid wird nicht gefällt.

Natur : Diese Eiche bleibt stehen

Auch wenn die Giftraupe kommt: Uralter Baum vor dem Peter-Zirbes-Haus in Landscheid-Niederkail wird nicht gefällt.

Oskar Lautwein aus Landscheid-Niederkail ist in Sorge. Muss möglicherweise die uralte mächtige  Eiche vor dem Peter-Zirbes-Haus in Niederkail gefällt werden? Lautwein befürchtet, dass die giftigen Raupen des  Eichenprozessionsspinners den mächtigen, rund 300 Jahre alten Baum befallen und dieser dann der Säge zum Opfer fallen könnte. Lautwein zählt zu den größten Anhängern des Eifeldichters Peter Zirbes. Bis vor vier Jahren schloss der Rentner über 20 Jahre lang  die Tür des Hauses in Niederkail auf, in dem der Poet gelebt hat. Dort zeigte Lautwein  den Touristen den Sekretär, an dem Zirbes viele seiner Schriften verfasst hat. Und Lautwein ist überzeugt: „Die alte Eiche gehört  zum Anwesen, ohne sie würde etwas fehlen.“  

Ortsbürgermeister Ewald Heck beruhigt allerdings: „Dazu wird es nicht kommen.“  Heck hat, nachdem der TV ihm Lautweins Sorgen mitgeteilt hat, seinen Gemeindearbeiter  zur alten Eiche am Peter-Zirbes-Haus  beordert. Dieser hat keinen Befall an dem Baumriesen festgestellt. Heck: „Und wenn es wirklich zu einem Befall kommen sollte, lassen wir den Baum stehen. Das Gelände  ist ohnehin eingezäunt und man kann  zur Not auch noch den Baum speziell  sichern, damit sich niemand verletzt.“