Ein Bouleplatz für die Freundschaft
Seit sieben Jahren pflegt die Weinbaugemeinde Erden eine Partnerschaft mit der französichen Gemeinde Chèmery. Die Freundschaftskreise der Orte treffen sich mindestens zweimal im Jahr. Dabei bemühen sich beide Seiten, für die jährlichen Treffen attraktive Programme ins Leben zu rufen.
Erden. Eine Gruppe von 16 Personen (davon war der jüngste Teilnehmer ein halbes Jahr alt) aus der französichen Gemeinde Chèmery hat die Partnergemeinde in Erden besucht.Für den Besuch der französischen Freunde hatten sich die Moselaner eine außergewöhnliche Überraschung einfallen lassen. Der Erste Beigeordnete Herbert Weber, der seit Dezember 2006 die Geschäfte der Gemeinde Erden führt, hat auf seinem eigenen Grundstück - auf eigene Rechnung - eine Bouleanlage errichtet. Französischer Volkssport kommt an die Mosel
Die gelungene Anlage wurde am Sonntag in Anwesenheit der französischen Gäste und zahlreicher Besucher aus Erden und den Nachbarorten seiner Bestimmung übergeben. Herbert Weber begründete seine Aktivität folgendermaßen: "Ich will damit den französischen Volkssport den Moselanern näher bringen."Die Vorsitzende des Freundschaftskreises Erden, Ruth Oster, bedankte sich bei Herbert Weber für die gelungene Anlage, die übrigens für die Allgemeinheit zugänglich ist. In die Regeln des Boulspiels führte der Vorsitzende des Freundschaftskreies Selles-sur-cher/Traben-Trarbach, Lutz Reichert, ein. Im weiteren Verlauf des Tages wurden einige Spiele ausgetragen, nach deren Abschluss die Sieger feierlich auf der neuen Anlage geehrt wurden. Das Programm mit den französischen Gästen endete mit einer geführten Wanderung durch die Festung Montroya. Per Bootsfahrt ging es anschließend von Traben-Trarbach nach Erden, um im Gasthaus "Zum Moseltal" das gemeinsame Wiedersehen zu feiern.