Ein ganz eigenes Völkchen

KINHEIM. (tol) Individualurlaub mit dem Wohnmobil ist "in". 430 000 solcher Fahrzeuge sind in Deutschland zugelassen. Deren Halter organisieren sich immer häufiger in Vereinen. Einer davon, der "Camp-Mobil-Club", besuchte die Mittelmosel.

Manfred Visang hat es sich in seinem Campingstuhl bequem gemacht. Er ist der Boss im "Camp-Mobil-Club". "Wir sind einer der ältesten und größten Wohnmobilclubs Deutschlands", sagt er stolz. Und tatsächlich: Der im Jahr 1980 gegründete Verein zählt heute insgesamt 63 Mobilbesatzungen zu seinen Mitgliedern. Regelmäßig trifft sich der Club an Orten quer durch die Republik, zuletzt am vergangenen Wochenende. Das 52. Herbsttreffen allerdings war ein ganz besonderes: Der 25. Gründungstag des "Camp-Mobil-Clubs" wurde gefeiert. Für die dreitägige Feier kam von Beginn an nur eine Region in Frage: die Mittelmosel. In Kinheim hatten sie ihr Lager aufgeschlagen. "Unter uns Mobilisten genießt die Infrastruktur entlang der Mosel hohes Ansehen. Fast überall findet man hier seinen Stellplatz. Das ist einfach toll", berichtet Visang. Dabei sind die Mitglieder des Clubs keine gewöhnlichen Camper, denn ihre Fahrzeuge konstruieren sie sich überwiegend selbst. Beim Rundgang über den Platz erkennt man umgebaute Reisebusse, Lastwagen und selbst ehemalige Feuerwehrautos. Die Campingheime sind perfekt aus- und umgerüstet. Schließlich darf kein Luxus fehlen, wenn von April bis Oktober nahezu jedes Wochenende auf Reisen verbracht wird. Interessierte Neueinsteiger sind stets willkommen. Informationen können im Internet abgerufen werden: www.camp-mobil-club.de.