Ausstellung: Ein Lebensweg mit vielen kulturellen Einflüssen

Ausstellung : Ein Lebensweg mit vielen kulturellen Einflüssen

Kaum wurde die Ausstellung „Michael Triegel: Die Schönheit der Dinge“ in der Städtischen Galerie im Alten Rathaus in Wittlich beendet, steht die nächste Schau vor der Eröffnung: Am kommenden Sonntag, 10. Juni, 11 Uhr, eröffnet Bürgermeister Joachim Rodenkirch in der Kultur- und Tagungsstätte Synagoge in Wittlich die Ausstellung „Mi camino – mein Weg“ mit Bildern des Malers Mario Diaz Suarez. 

Der Maler Mario Diaz Suarez ist von seiner Biografie her ein Künstler, dessen Weg viele Kulturen gekreuzt hat. Er erhielt eine klassisch akademische Künstlerausbildung in der Millionenstadt San Miguel de Tucuman am Fuße der Anden. Er war ein Weltenwanderer. Oder wie ein Weggefährte aus der Pariser Zeit sagte: „Wir Argentinier kommen von den Schiffen, wir sind immer unterwegs!“ So schildert seine Witwe, die luxemburgische Künstlerin Mathilde Roller, ihren früh verstorbenen Gatten.

 Nach einer dreijährigen Studienreise durch Lateinamerika und die Karibik kam er 1967 nach New York, wo er von der Pop-Art beeinflusst wurde. Im Mai 1968 reiste  er nach Paris, die  Stadt der damaligen Studentenunruhen. 

In Deutschland stellte Mario Diaz Suarez 1972 zum ersten Mal aus. In den folgenden Jahren war er Dozent für Siebdruck an der Sommerakademie in Luxemburg. Er war Mitbegründer der Europäischen Kunstakademie Trier 1976 und arbeitete dort als Dozent bis 1991. In Deutschland beginnt die Zeit neuer Bilder. Sicherlich hat jetzt auch die Begegnung mit der europäischen Landschaft die künstlerische Phantasie des Malers geprägt. Es entstehen Arbeitsserien: Landschaft im Licht, Bild im Bild, Bild hinter dem Bild, kristalline Landschaften und Objekte.

 Die von der Kunsthistorikerin Dr. Barbara Mikuda-Hüttel kuratierte Ausstellung zeigt Bilder aus allen Schaffensperioden. Neben gesellschaftskritischer Pop-Art mit bunten Flächen und teilweise witzigen Anspielungen begeistern vor allem die Naturdarstellungen seiner späteren Perioden.

 Die Vernissage beginnt am Sonntag, 10. Juni, um 11 Uhr in der Kultur- und Tagungsstätte Synagoge in Wittlich.  Nach der Begrüßung führt die Kuratorin Barbara Mikuda-Hüttel in die Ausstellung ein. Die musikalische Umrahmung gestaltet das Duo Wollmann & Brauner.  Anschließend  können die Gäste die Ausstellung in der Städtischen Galerie gemeinsam in Augenschein nehmen.

Um Anmeldung unter der Telefonnummer 06571/17-1355 oder per E-Mail an die Adresse info@kulturamt.wittlich.de wird gebeten.