Ein Meister der Orgel und ein Chor mit zwei Konzerten

Großlittgen · Die Kunst der Orgelimprovisation ist in Deutschland lange Jahre verpönt gewesen. Doch Wolfgang Seifen, der am Sonntag, 16. August, im Rahmen des Himmeroder Orgelsommers zu hören sein wird, hat maßgeblichen Anteil daran, dass diese hohe Kunst heute wieder geschätzt und gepflegt wird.

Nicht ohne Grund hat er als einer der prominentesten Vertreter der Orgelimprovisation einen weltweit anerkannten Ruf. Neben seiner Konzerttätigkeit hat sich Wolfgang Seifen unter anderem auch als Komponist hervorgetan. So entstand 2006 seine "Missa Solemnis" als Auftragskomposition anlässlich des 80. Geburtstags von Papst Benedikt XVI. In Himmerod, wo er schon in jungen Jahren mehrfach sein Talent unter Beweis stellte, wird Seifen Marien-Lieder improvisieren. Konzertbeginn ist um 15 Uhr; statt Eintritt wird um eine Spende gebeten.
Das Männerensemble St. Martin Mosel ist am gleichen Tag zweimal in der Abteikirche zu hören. Am Morgen wird der Chor das Konventamt ab 10 Uhr mitgestalten. Am Nachmittag wirkt das Ensemble beim Orgelkonzert von Wolfgang Seifen mit. red

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