Ein Mittel gegen schwere Ranzen

Trier/Wittlich. (red) Jeannina Laloire aus Wittlich, Tamara Köcher und Marie Simon aus Hupperath, Schülerinnen des Peter-Wust-Gymasiums, haben beim "Jugend forscht - Schüler experimentieren"-Wettbewerb in Trier im Fachgebiet Biologie mit dem Thema: Mal hin, mal her, sind die Bücher im Ranzen zu schwer? den dritten Platz erreicht. Angeregt durch die Diskussionen in der Klasse zwischen Schülern, Eltern, Lehrern und durch die jährlich stattfindende Rückenschule am PWG wollten es Marie, Tamara und Jeannina genau wissen, wie schwer denn die Schulranzen der Schüler am PWG sind und was den Schulranzen so schwer macht. Sie starteten umfangreiche Messungen in unterschiedlichen Klassen und werteten 1200 Messdaten aus, fassten die Ergebnisse zusammen, informierten sich über mögliche Haltungsschäden mit den zu erwartenden Folgen und befragten einen Physiotherapeuten zu dem Thema. Daten erhoben, Schlüsse gezogen



Abschließend haben die drei Schülerinnen mit ihrem Betreuungslehrer, Erhard Hademer, Tipps für Schüler, Lehrer und die Schulbuchverlage erarbeitet.

Am Stand beim Wettbewerb in Trier konnten die Schülerinnen die Unterschiede des Schulranzenbaus, des Tragens und des Packens demonstrieren und wurden auch dafür von der Jury gelobt. Was haben die Schüler herausgefunden? Die Schultaschen am PWG wiegen im Schnitt zwschen 5,2 und 7,6 Kilo, der schwerste Ranzen brachte über neun Kilo auf die Waage. Viel zu viel, sagt der von den Schülerinnen befragte Physiotherapeut. Um Haltungsschäden auch bei schwereren Schultaschen zu vermeiden, kommt es aber auch auf die Stabilität und das richtige Packen an: Schwere Bücher zum Beispiel sollten nah am Rücken getragen werden. Der Ranzen selbst sollte nicht zu tief eingestellt sein und nicht nur über eine Schulter getragen werden.