Ein Modell des Alten Pitter steht zwei Tage in der Bundeshauptstadt

Ein Modell des Alten Pitter steht zwei Tage in der Bundeshauptstadt

Den Moselort Enkirch prägen viele Fachwerkhäuser. Eine Bürgerstiftung kümmert sich um den Bestand. Am Wochenende präsentieren ihre Vertreter Pläne und Aktivitäten bei der Grünen Woche in Berlin.

Enkirch. Als die Einladung eintraf, musste Dieter Bautz nicht lange nachdenken. Wann gibt es schon einmal die Chance, sein Projekt kostenlos bei der Grünen Woche in Berlin zu präsentieren. Die Einladung an die Bürgerstiftung Fachwerkdorf Enkirch kam von der Arbeitsgemeinschaft Historische Dorfkerne im Land Brandenburg. Und weil es bis in die Bundeshauptstadt fast 700 Kilometer sind, verband Bautz die schnelle Zusage mit dem Wunsch, sich wegen des logistischen Aufwands zwei Tage präsentieren zu dürfen. Üblich ist offenbar nur ein Tag.
Und so machen sich Dieter Bautz, zwei weitere Vertreter der Bürgerstiftung und Ortsbürgermeister Roland Bender heute um 7.30 Uhr auf den Weg nach Berlin. Ein in Enkirch ansässiges Autohaus stellt ihnen einen Sprinter zur Verfügung. Und da die Arbeitsgemeinschaft Historische Dorfkerne auch noch drei Übernachtungen bezahlt, dürfte sich der finanzielle Aufwand in Grenzen halten.
"Es ist eine Ehre, dort dabei sein zu dürfen", sagt Bautz. Die Delegation präsentiert sich am Freitag und Samstag in Halle vier. Mit dabei haben sie unter anderem ein Holzmodell vom "Alten Pitter", dem ältesten Fachwerkhaus in Enkirch. In Enkirch gibt es etwa 100 historische Gebäude, 70 davon sind Fachwerkbauten. Dass mit solchen Bauten auch touristisch geworben wird, versteht sich von selbst. Und so werden Enkircher auch in dieser Hinsicht tätig sein. Am Samstag bekommt das Quartett noch Verstärkung durch die Weinmajestäten des Ortes. Höhepunkt ist dann ein 20-minütiger Power-Point-Vortrag über Enkirch und seine Fachwerkhäuser. cb

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