Ein negativer Eindruck

Säubrennerkirmes

Zu unserem Berichten über die Säubrennerkirmes in Wittlich (zuletzt: "Wie war ich?"; TV vom 22. August) schreibt diese Leserin:
Wie in den vergangenen Jahren nahm ich auch in diesem Jahr an dem Jahrgangstreffen meiner ehemaligen Schulklasse teil. Ich habe das Fest fast ohne Abstriche sehr positiv erlebt. Leider habe ich besonders am letzten Treffen unserer Schulklasse am Marktplatz, gegen Abend des Kirmesmontags negative Eindrücke mitnehmen müssen.
Alle Menschen in meinem Umfeld waren in nette Unterhaltungen vertieft, waren guter Laune und genossen den guten Wein aus Wittlich, als mit einem Paukenschlag um 21.15 Uhr alles zu Ende war. Eine Musikgruppe spielte und sang und das noch nicht einmal schlecht. Eigentlich hätten wir uns darüber freuen müssen, aber leider war ab dem Moment die gute Stimmung "im Eimer", was eigentlich einen Widerspruch darstellt. Der Grund war die Lautstärke der Darbietung, für mich nahe der Schmerzgrenze, welche eine weitere Unterhaltung der Anwesenden untereinander nur mit größter Mühe und erhöhtem Stimmaufwand, man nennt das auch Anbrüllen, möglich machte.
Mein Gesprächspartner brüllte "Ich sage jetzt nichts mehr, sonst kriege ich morgen keinen Ton mehr raus".
Ich frage mich und auch die Verantwortlichen: Muss das sein? In Betrieben, in denen diese Lautstärke herrscht, muss Gehörschutz getragen werden.
Wenn ich dafür hätte Eintritt zahlen müssen, wäre ich, wie viele Andere, auch nicht hingegangen, so wurde mir das Getöse zunächst einmal aufgezwungen.
Es gibt jede Menge Musikgruppen, für alle Altersklassen, welche gefällige Musik für die - an diesem Montagabend in der großen Mehrzahl älteren - Besucher hätten spielen können. So endete dieser Abend, der so schön begann, unerfreulich mit einem schnellen Abgang nach Hause.

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