Ein neues Schmuckfass für Starkenburg

Ein neues Schmuckfass für Starkenburg

Stolz sind die Starkenburger auf ihre Geschichte und ihren Wein. Seit kurzem schmückt ein großes Weinfass mit Wetterschutzdach die Ortsmitte. Der Heimat- und Verkehrsverein hat es errichtet.

Starkenburg. (sim) "Wo einst sich Grafen niederließen, da muss ein guter Tropfen fließen." So lautet der Spruch, der auf dem Boden des großen Weinfasses geschnitzt ist, das der Heimat- und Verkehrsverein in der Ortsmitte errichtet hat. Fast jeder Dritte des 280-Einwohner-Ortes ist Mitglied im Heimat- und Verkehrsverein, der in den vergangenen Jahren einiges zur Verschönerung der Gemeinde geleistet hat. Das nun aufgestellte Fass stammt aus dem Keller des Winzers Edmund Franzen aus Bremm. Der Gemeinderat war im vergangenen Jahr durch den "Calmont-Klettersteig" gewandert und war später bei einer Weinprobe auf das Fass aufmerksam geworden.Der Starkenburger Bildhauer Wolfgang Wendhut bearbeitete unentgeltlich das Eichenholz mit seinen Schnitzwerkzeugen und ritzte den oben genannten Spruch ein. Auch andere Arbeiten wurden ehrenamtlich durchgeführt. Zimmermann Dieter Wagner baute das Wetterschutzdach, und Dachdecker Michael Spier nagelte die NaturschieferPlatten aufs Dach. Alle notwendigen Vorarbeiten, wie zum Beispiel der Bau des Sockels, leistete der Heimat- und Verkehrsverein.Eigentlich sollte das Schmuckstück am Ostermontag bei einem Glas Wein eingeweiht werden. Wegen der schlechten Witterung wurde der Termin nun auf einen Sonntag im Mai verschoben. Dann gibt's vor Ort einen Starkenburger Dämmerschoppen. Der Heimat- und Verkehrsverein wird an diesem Sonntag, 6. April, außerdem erneut eine Fronde durchführen. Die Helfer treffen sich um 9 Uhr am Gemeindehaus. Von dort geht es zu "Hof Boor", wo unter anderem Grünschnittarbeiten anstehen. Ferner weist die Vorsitzende des Heimat- und Verkehrsvereins, Petra Gehrke, auf einen Dia-Vortrag am Mittwoch, 9. April, 19.30 Uhr, im Gemeindehaus hin. An diesem Abend werden Dias "aus der guten alten Zeit" gezeigt. Zu sehen sind unter anderem alte Ortsansichten von Starkenburg und Enkirch.