Ein offenes Ohr und ein spitzbübisches Lächeln

Ein offenes Ohr und ein spitzbübisches Lächeln

Abt Thomas Denter verlässt nach eineinhalb Jahren aus gesundheitlichen Gründen Himmerod. In einem feierlichen Gottesdienst ist er vom Konvent und den Gläubigen verabschiedet worden

Großlittgen/Himmerod. Vor eineinhalb Jahren hat sich Abt Thomas Denter bereiterklärt, nach Himmerod zu gehen, um dort als Administrator dabei zu helfen die wirtschaftliche Situation der Abtei zu verbessern. Damals sagte er: "Krempeln wir die Arme hoch!" Das hat er getan und viele Mitstreiter gefunden, die sich für das Kloster einsetzten. So kann der Förderverein heute auf über 800 Mitglieder blicken, die Übernachtungszahlen haben sich im vergangenen Jahr um zehn Prozent gesteigert, und in die Gaststätte der Abtei ist neues Leben eingekehrt. Jetzt hat er aus gesundheitlichen Gründen um seine Entbindung als Verwaltungschef gebeten, denn er hatte einen Schlaganfall. In Zukunft wird er in Marienstatt sein.
Den Patres in Himmerod ist er sehr ans Herz gewachsen, deshalb haben sie ihm auch ein Gemälde von der Abtei geschenkt.
Pater Cyrill würdigte den Abt als einen Pater, der andere sehr gut motivieren und einbinden kann und dessen spitzbübisches Lächeln und Kopfschütteln bei nicht so gelungenem Gesang ihm fehlen werden. Auch die Gläubigen schätzen den scheidenden Abt sehr. Jürgen Steinhauser aus Speicher sagt: "Er ist sehr sympathisch, offen und freundlich. Er hat mit viel Schwung einiges in Bewegung gebracht, beispielsweise den Buchladen oder die Ausstellungen in der alten Mühle". Mit Rat, Tat und Gebet will Pater Denter das Kloster Himmerod weiter unterstützen. chb

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