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Ein Ort des Glaubens und eine Stätte der Erinnerung

Ein Ort des Glaubens und eine Stätte der Erinnerung

Am Bartholomäustag, dem 24. August, findet in der Kapelle Heinzerath bei Bausendorf-Olkenbach das nächste Jahrestreffen der Gründer und Unterstützer der Stiftung Kapelle Heinzerath statt. Im Mittelpunkt des Treffens steht ein kurzes Konzert mit Sonaten von Mozart, Haydn und Schubert.

Bausendorf-Olkenbach. Das Treffen, es ist der siebte Stiftertag seit der Gründung, beginnt um 19 Uhr und wird vom Vorsitzenden des Kuratoriums, Pfarrer P. Ludwig Eifler, eröffnet. Nach einem Bericht über die Entwicklung der Stiftung in den zurückliegenden zwölf Monaten geben Annika Föllenz aus Bausendorf und Florence Scherer, beide Studierende an der Hochschule für Musik Saarbrücken, ein Konzert mit Klavier und Violine, mit denen sie den Teilnehmenden Stücke von Mozart, Bozza, Haydn, Gade und Schubert zu Gehör bringen. Das Jahrestreffen klingt vor der Kapelle aus.
Die Stiftung Kapelle Heinzerath` ist am 24. August 2010 von 26 Personen gegründet worden. Inzwischen sind viele Zustifter dazu gekommen. Sie alle, aber auch weitere Interessierte, materielle ebenso wie ideelle Unterstützer, sind zum Stiftertag eingeladen.
Die Stiftung hat den Zweck, die Kapelle am Ortsrand von Bausendorf-Olkenbach und ihren Standort zu erhalten und zu pflegen. Die Kirche gilt als ältestes Gebäude in der Umgebung. Sie wird 1475 erstmals urkundlich erwähnt und ist vermutlich weit älteren Ursprungs. Aufgrund ihrer idyllischen Lage zieht sie viele Besucher an, so jeweils auch am Patronatstag, aus dessen Grund im Ort Olkenbach am Wochenende vom 27. bis 29. August Kirmes gefeiert wird.
Die Verantwortung für die Stiftung tragen der Treuhänder und das Kuratorium. Treuhänder ist die Kirchengemeinde Bausendorf-Olkenbach-Diefenbach. Im Kuratorium der Stiftung beraten und entscheiden gemäß der Stiftungssatzung drei Vertreter der Kirchengemeinde, an der Spitze der Pfarrer, daneben der Ortsvorsteher von Olkenbach als Vorsitzender der Friedhofsverwaltung Heinzerath und ein gewählter Vertreter der privaten Stifter jedes Jahr darüber, wie die Stiftung weiter ausgebaut werden kann und welche Maßnahmen sie für Heinzerath ausführen soll. Treuhänder und Kuratorium legen Planungen und Zahlen offen.
Die Stiftung ist bestrebt, noch viel Unterstützung für ihren Aufbau und viele weitere Zustifter zu finden, etwa auch durch Geburtstagsspenden und Nachlässe. Auf diese Weise soll die Kapelle, die über viele Jahrhunderte trotz mancher armer Zeiten erhalten worden ist, als Ort des Glaubens und als Stätte der Erinnerung an die vielen hier begrabenen Angehörigen und Freunde auch für die Zukunft gesichert werden. red
Interessenten für die Stiftung und die Kapelle können sich wenden an das Katholische Pfarrbüro, Telefon 06532/2727, E-Mail: kath.pfarramt.kib@t-online.de
Stiftungskonten: VVR-Bank DE03 5876 0954 0000 0119 90,
Sparkasse Mittelmosel:
DE15 5875 1230 0032 3247 17.