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Über die Dörfer ESCH: Ein Ort stößt an seine Grenzen

Über die Dörfer ESCH : Ein Ort stößt an seine Grenzen

ESCH (chb) Wenn Ortsbürgermeister Peter Body über die Abstufung der K 51 zur Gemeindestraße spricht, redet er sich in Rage. Er sagt: „Wir sind ganz klar gegen eine Abstufung der K 51 zur Gemeindestraße, denn wir sind nicht in der Lage sie zu unterhalten.

Da werden wir weiter Wiederstand leisten.“ Bei der Sanierung der Salmbrücke und beim Lückenschluss des Radwegs Richtung Sehlem werde die Gemeinde immer wieder vom Landesbetrieb Mobilität und dem Kreis vertröstet. „Seit dem Jahr 2002 sind wir schon am Lückenschluss, es geht dabei um 250 Meter, die aber für uns sehr wichtig sind, sowohl für die Escher Bürger, die zum Sportplatzgelände wollen, als auch für Radfahrer des Salmradwegs. Das Land für den Weg ist schon seit einiger Zeit in unserem Eigentum.“

Zudem wäre die Gemeinde froh, sie könnte weiterwachsen, aber da sind durch die Autobahn und die Salm Grenzen gesetzt. „Es tut mir immer sehr weh, wenn junge Leute in den Nachbarorten bauen, weil sie hier keine Möglichkeit dazu haben.“ Mit Lückenschlüssen, bei denen eine kleinere Zahl von Baugrundstücken zur Verfügung stehen, versucht man Angebote zu machen.

Im vergangenen Jahr hat die Gemeinde eine 2,3 Hektar große Fotovoltaikanlage gebaut, die in diesem Jahr ans Netz gehen soll. In Eigenleistung wurde an der Schutzhütte, die gut ausgelastet ist, eine neue Toilettenanlage mit Sammelgrube gebaut. Ein wichtiger Schritt war auch die Fertigstellung des Bauhofs der Gemeinde.

Für dieses Jahr haben sich die Escher ebenfalls einiges vorgenommen. Das Bürgerhaus soll angestrichen sowie innen und außen renoviert und das Dach der Schutzhütte von Freiwilligen saniert werden.

Ein freudiges Ereignis gibt es  2019 für den Ort ebenfalls. Der Musikverein, der mit Sehlem zusammen ist, feiert sein 90-jähriges Bestehen. Deshalb wird die Kirmes von Freitag bis Montag ausgeweitet. Peter Body: „Es wird das ganze Jahr über Feierlichkeiten geben, vor kurzem haben wir unseren ersten Neujahrsempfang gemacht, der sehr gut angenommen wurde.“

Wer bei den Kommunalwahlen für den Gemeinderat oder als Ortsbürgermeister kandidiert, ist momentan noch nicht klar.