Ein Platz zum Schwätzen und Feiern

Die erste Bewährungsprobe hat der neu gestaltete Kirchenvorplatz in Wolf bereits bestanden: Straßenfest-tauglich ist er, wie er am Wochenende gezeigt hat. In dreimonatiger Bauzeit wurde er neu gestaltet. Verwaltung, Planungsbüro und ausführende Firmen haben dabei Hand in Hand gearbeitet.

 In einer kleinen Feier übergeben Stadtbürgermeisterin Heide Pönnighaus (Zweite von links), Bürgermeister Ulrich Weisgerber (Dritter von links) und Ortsvorsteher Rudolf Brixius (Zweiter von rechts) den neu gestalteten Kirchenvorplatz. Zahlreiche Gäste feiern mit. TV-Foto: Claudia Müller

In einer kleinen Feier übergeben Stadtbürgermeisterin Heide Pönnighaus (Zweite von links), Bürgermeister Ulrich Weisgerber (Dritter von links) und Ortsvorsteher Rudolf Brixius (Zweiter von rechts) den neu gestalteten Kirchenvorplatz. Zahlreiche Gäste feiern mit. TV-Foto: Claudia Müller

Traben-Trarbach/Wolf. (mü) Die Erinnerung an den ehemaligen Platz ist noch frisch; betoniert war die Fläche, die überwiegend als Parkplatz genutzt wurde. Großformatige Tafeln informierten über die örtlichen Vereine und das Ortsgeschehen.

Die Aufgabe des Architektur- und Ingenieurbüros Simon aus Kinderbeuern war, zum Umfeld der Kirche passend einen Ort der Kommunikation zu schaffen und dabei die vorbeiführenden Gässchen zu integrieren. Die Gestaltungsebene ist fließend von Haus zu Haus. Dazu wurde die durch den Ort führende Straße in Betonsteinpflaster gelegt, die Randzonen und die Rinne sind in Natursteinbasaltpflaster ausgeführt.

"Das war ein sehr gutes Miteinander", sind sich Werner Simon und der bauausführende Pflasterer Karl-Josef Knob einig. "Die Anlieger waren sehr kulant und aufgeschlossen und haben kleinere Unwägbarkeiten während der Bauzeiten in Kauf genommen."

In einer kurzen Feier dankten Bürgermeister Ulrich K. Weisgerber, Verbandsgemeinde Traben-Trarbach, Stadtbürgermeisterin Heide Pönnighaus sowie Ortsbürgermeister Rudolf Brixius allen Beteiligten. Der große Wunsch aller ist, dass der Kirchenvorplatz ein gefragter Mittelpunkt wird. Zwei Ruhebänke sind bereits aufgestellt, um sich darauf auszuruhen und ein Schwätzchen zu halten. Die noch fehlende Infotafel wird eine angepasste Gestaltung bekommen; Ende Oktober werden noch vier kleine schwedische Ebereschen gepflanzt.

Mit der Gesamt-Bausumme von rund 120 000 Euro wurden die geplanten Baukosten eingehalten, die Hälfte davon gewährt das Ministerium des Inneren und für Sport als Zuschuss.