Ein Segen für die Region
Zum Thema Hochmoselübergang und zum Leserbrief "Wichtige Informationen fehlen" (TV vom 21. November):
Zum Leserbrief von Hans-Jürgen Belitz auf meine Zeilen muss ich Folgendes klarstellen: 1. Ich habe mich sehr wohl mit der Thematik "Hochmoselübergang und dessen Folgen" befasst, sonst hätte ich nichts zu Papier gebracht. In meinen Worten "Meinungen anderer werden nicht akzeptiert" fühle ich mich bestätigt.2. Mit keiner Silbe habe ich geschrieben, dass der Hochmoselübergang den regionalen Verkehr durch das Moseltal aufnehmen soll, da muss Herr Belitz einen anderen Artikel als meinen gelesen haben. Es ist genau umgekehrt: Die Brücke erspart den unsinnigen Umweg von der Eifel durch das Moseltal und dann das Bergan auf den Hunsrück.3. Was die Teilsperrung der B 327 mit der Aberkennung des Titels "Bad" zu tun haben soll, konnte mir bisher noch keiner erklären. Die Abfahrten an der B 327 Richtung Irmenach Richtung Traben-Trarbach und Enkirch sind ohnehin für den Transit-Schwerverkehr gesperrt. Vielleicht ist die Umleitung über Zell an der schlechten Luft im Moseltal schuld.4. Ehemals geplanter Übergang zwischen Enkirch und Burg: Das liegt jetzt fast zwei Generationen zurück. Ich war bei einer Vorstellung der Pläne anwesend. Das Thema wurde in Enkirch ausgiebig besprochen, wir standen der Sache positiv gegenüber. Nur die heutigen Gegner aus dem Umland Bernkastel-Kues waren damals gegen den Bau bei Enkirch, wollten sie doch diese Verbindung vor der eigenen Tür haben.5. Was früher der Bau von Eisenbahnen war, ist heute der Bau von Straßen und Autobahnen. Was wären die Orte an der Untermosel wie zum Beispiel Alken, Brodenbach, Winningen, Kobern-Gondorf und so weiter ohne die A 61 und den Übergang bei Winningen/Dieblich ? Diese Strecke ist für diese Region und für das sich anschließende Hunsrückgebiet ein Segen.Ernst Ewein, Enkirch VERKEHR