Ein Spezial-Führerschein für Zweibeiner mit Vierbeinern

Ein Spezial-Führerschein für Zweibeiner mit Vierbeinern

Wer sich im Auto ans Steuer setzt, braucht einen Führerschein, klar. Wusstet Ihr, dass man auch einen Hundeführerschein machen kann? Die Kreisgruppe im Landesjagdverband bietet jedenfalls für Nichtjäger so einen Hundeführerschein-Kurs an.

Ich habe mich mal schlau gemacht und eine der beiden Trainerinnen gefragt, die bei der ersten Schnupperstunde im Forsthaus in Klausen, Dienstag, 14. Mai, um 18 Uhr, dabei ist. Sie heißt Sabine Mayer und hat drei Border Collies: Paula, Fee und Rocky. Sie kennt sich also nicht nur theoretisch aus und sagt: "Der Mensch glaubt häufig, der Hund versteht, wenn man ihm etwas sagt. Meistens versteht er aber kein Wort. Wenn man ihn zum Beispiel nicht innerhalb von drei Sekunden belohnt oder bestraft, ist es einfach vorbei. Dann kann der Hund das nicht mehr mit der Ursprungssituation verknüpfen." Aha, interessant oder? Wer beim Hundeführerschein-Kurs mitmacht, muss auch viel Theorie lernen. Ansonsten wird draußen geübt, bis sich Zweibeiner und Vierbeiner besser verstehen. Ihr könnt übrigens gerne mitkommen. "Den Führerschein selbst können nur Erwachsene mitmachen, aber die Kinder können mit dabei sein", sagt die Trainerin. Der Hund muss mindestens ein Jahr alt sein. Und was hat man nun vom Hundeführerschein, einer Art Karte, ohne Foto von Herr und Hund, aber mit Chip-Nummer, so was wie dem Fingerabdruck des Hundes, sage ich mal vereinfacht? "Man kann sich dann sicher sein, dass man sich mit dem Hund überall gut bewegen kann", erklärt Sabine Mayer. Neugierig? Infos gibt es bei Sonja Beator, Telefon 0160/94464091, oder Sabine Mayer, Telefon 0160/7241438, oder Edmund Kohl, Hundeobmann der Kreisgruppe, Forsthaus, 54524 Klausen, Telefon 06578/7924. sos