Ein Spitzenwert

Ginge es um eine Bundestags- oder Landtagswahl, würden wir bei einer Wahlbeteiligung von 26 Prozent vom Niedergang der Demokratie sprechen. Bei der Wahl zum Jugendparlament der VG Bernkastel-Kues ist das Gegenteil der Fall.

26 Prozent sind ein Spitzenwert. Für ein Votum, bei dem sich selbst die Gewählten bisher kaum kennen, bei dem es keinen plakativ ausgetragenen Wahlkampf gibt und das Interesse der über 20-Jährigen an einer solchen Wahl schlagartig nachlässt. Viele der jungen Menschen sind zudem noch auf ihren Ort fixiert. Das Gebilde der Verbandsgemeinde erscheint ihnen fremd. 26 Prozent Wahlbeteiligung sind aber ein Zeichen dafür, dass die Arbeit des Jugendparlaments nicht unbemerkt geblieben ist. Die Mitglieder des neu gewählten Gremiums können mit engagierter Arbeit dazu beitragen, dass die Wahlbeteiligung beim nächsten Votum in drei Jahren noch höher ausfällt. c.beckmann@volksfreund.deMeinung Ein Spitzenwert Ginge es um eine Bundestags- oder Landtagswahl, würden wir bei einer Wahlbeteiligung von 26 Prozent vom Niedergang der Demokratie sprechen. Bei der Wahl zum Jugendparlament der VG Bernkastel-Kues ist das Gegenteil der Fall. 26 Prozent sind ein Spitzenwert. Für ein Votum, bei dem sich selbst die Gewählten bisher kaum kennen, bei dem es keinen plakativ ausgetragenen Wahlkampf gibt und das Interesse der über 20-Jährigen an einer solchen Wahl schlagartig nachlässt. Viele der jungen Menschen sind zudem noch auf ihren Ort fixiert. Das Gebilde der Verbandsgemeinde erscheint ihnen fremd. 26 Prozent Wahlbeteiligung sind aber ein Zeichen dafür, dass die Arbeit des Jugendparlaments nicht unbemerkt geblieben ist. Die Mitglieder des neu gewählten Gremiums können mit engagierter Arbeit dazu beitragen, dass die Wahlbeteiligung beim nächsten Votum in drei Jahren noch höher ausfällt. c.beckmann@volksfreund.de

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