Ein steiniger, steiler Weg lohnt

Vor wenigen Tagen erreichte mich die Mail eines Winzers, in der er den Freunden des "edlen Moselweines" die besten Wünsche für das Jahr 2010 übermittelt. Ich weiß nicht, ob der Spruch von dem Winzer selbst stammt oder einer Sammlung geflügelter Worte entnommen ist.

Aber er spiegelt sehr gut die Mühen, aber auch die Freuden der Helden des Steilhangs wider: "Wir haben oft einen sehr steinigen, steilen Weg vor uns. Und wir denken oftmals, warum tun wir uns das alle an! Aber wenn die Ernte des Jahres im Weinkeller eingelagert ist, dann sind Mühe und Stress Vergangenheit. Wenn ich so durch den Weinkeller schreite und die einzelnen Weine verkoste, dann weiß ich eines: Das, was ich mache, ist mein Leben, und ich wollte nichts anderes tun." Besser ist der Jahresablauf der Winzer nicht zu erklären. Wenn ich mit Winzern spreche, stelle ich oft ähnliche Gedankengänge fest. Speziell bei Jüngeren habe ich den Eindruck, dass sie mit Leib und Seele Weinmacher sind und diesen Beruf durchaus als Traumjob ansehen. Gleichzeitig gibt es natürlich auch immer noch Winzer, die viel Fasswein im Angebot haben und dafür Preise bekommen, die nicht annähernd die Kosten decken.

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