Ein Team: Jagdhund und Jäger

Nichts ist während der Jagd wichtiger als die einwandfreie Zusammenarbeit zwischen Jagdhund und Jäger. Damit das funktioniert, gibt es entsprechende Prüfungen, die jetzt von 20 Gehilfen absolviert wurden.

Thalfang. Das Vertrauen des Hundes zu seinem Herrn bedarf einer soliden Ausbildung - und die ist für beide harte Arbeit. "Sie macht aber Riesenspaß", versichert Katrin Schramm in ihren Dankworten an die Ausbilder Edmund Kohl, Ralf Lehnertz und Matthias Lahme. Im Landgasthaus Rauland in Thalfang begrüßt der Landesobmann für das Jagdhundewesen und Ausbilder Edmund Kohl die Teilnehmer zur Abschlussfeier nach einem erfolgreichen Lehrgang. Von April bis September hieß es "bei Fuß" gehen, nicht durch Schüsse irritieren lassen, erlegtes Wild suchen, auch wenn es im Wasser ist, und zu apportieren (zum Schützen bringen) und den Jäger zu einem toten Tier führen.
Mit Begeisterung waren die vier- und zweibeinigen Teilnehmer dabei. Lohn der Mühen: der zweite Vorsitzende der Kreisgruppe im Landesjagdverband, Edmund Monzel, hat 20 Absolventen die Bescheinigung der Brauchbarkeitsprüfung überreicht. Er sprach von einer der besten Ausbildungsgruppen im Land und wünschte den Hundeführern "immer eine gute Zusammenarbeit mit den Vierläufern und jagdliche Erfolge". Mit 34 Gespannen hatte im April die Ausbildung in den Revieren Klausen, Dreis, Rivenich, Großlittgen und Esch begonnen. Einige Hundeführer gaben auf. Kohl bedankte sich für die Nutzung der Reviere während des Trainings und den Richtern für die objektive Beurteilung. red