Einblick in die Geschichte des Hochwalds

Einblick in die Geschichte des Hochwalds

Die neue Ausgabe des "Schellemann", der Zeitschrift des Kulturgeschichtlichen Vereins Hochwald, liegt vor. Wie immer zur Adventszeit gewährt der Verein damit vielfältige Einblicke in die Geschichte der Hochwaldregion und des angrenzenden Saarlandes.

Hermeskeil. Die aktuelle Ausgabe des "Schellemann" beinhaltet unter anderem folgende Beiträge: In einem überwiegend architekturbezogenen Artikel stellt Roland Eiden die ehrwürdige Filialkirche St. Antonius von Padua in Prosterath vor, die auch als Titelbild des diesjährigen "Schellemann" vom Autor gestaltet worden ist.
Helmut Schuh, langjähriger Ortsbürgermeister in Horath, zeichnet in seinem Beitrag "Kriegsende in der Pfarrei Beu-ren/Hochwald" Soldatenschicksale in seiner Heimatpfarrei nach und führt damit seine Dokumentation über Kriegsteilnehmer und betroffene Familien in Beu-ren und Prosterath fort.
In seinem bemerkenswerten Artikel "Dr. Samuel Hirsch - jüdischer Weltbürger aus Thalfang" stellt Elmar Ittenbach das Leben und Wirken des Juden Dr. Hirsch vor, der seine Wurzeln in Thalfang hatte. Willi Körtels erinnert an die längst vergessene Jüdische Schule in Hermeskeil, wobei jüdische Namen auftauchen, die den älteren Bürgern Hermeskeils noch in Erinnerung sind. Im Zusammenhang mit der anstehenden Kommunalreform reift Hermann Arend die Bestrebungen von Honoratioren der Gemeinde Malborn-Thiergarten vor 45 Jahren auf, eine Angliederung an das Amt Hermeskeil zu realisieren: "Alles schon mal dagewesen?"
Kurt Bach macht in seinem Beitrag "Kunstwerke am Wegesrand" auf die zahlreichen Sehenswürdigkeiten bei einem Gang durch Hermeskeil aufmerksam. red
Die Zeitschrift ist für 8 Euro in folgenden Verkaufsstellen erhältlich: Sparkasse Thalfang, Touristinformation Thalfang, Frischemarkt Heitchen in Malborn, Gasthaus Bernard in Malborn, Teestube Hildebrandt in Dhronecken, Frischemarkt Welter in Beuren, Bücherläden in Hermeskeil, Akademische Buchhandlung in Trier.