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Eine Annahmestelle der A.R.T. im Kreis ist zu wenig

Meinung : Eine Annahmestelle im Kreis ist zu wenig

Mit dem Landkreis Bernkastel-Wittlich wurde die Abholung des Elektroschrottes zum Jahreswechsel nun in allen Bereichen des A.R.T. endgültig eingestellt. In den anderen Landkreisen geschah das bereits ein bis zwei Jahre früher.

Das neue System, das eher auf die Eigenverantwortung und das Engagement der Gebührenzahler setzt, diesem auch deutlich weniger Service bietet, muss sich hierzulande wohl erst noch etablieren. Es ist ja auch nicht mehr ganz so unkompliziert wie früher, als man alle Elektrogeräte einfach an die Straße stellen und abholen lassen konnte.

Jetzt heißt es, Kantenlängen von Elektrogeräten messen und diese gegebenenfalls zur Annahmestelle nach Sehlem fahren. Um einen alten Staubsauger zu entsorgen, sofern man keinen neuen gekauft hat und ihn deshalb im Markt entsorgen kann, ist das aus manchen Orten des Kreisgebietes wie beispielsweise aus dem Hunsrück allerdings ein ganz schön weiter Weg.

Für die Bürger der Moselorte, des Hunsrücks sowie aus dem nördlichen Kreisgebiet ist die zentrale Abgabestelle bei Sehlem nämlich nicht gerade einen Katzensprung entfernt. Deshalb ist die zentrale Annahmestelle nicht sonderlich sozial und umweltschonend. Da sollte durch weitere Annahmestellen im Kreis Abhilfe geschaffen werden.

c.moeris@volksfreund.de