Eine Art Wahrsagung für Wittlich
Keine schwarzen Zahlen im städtischen Haushalt 2010: Das ist das Fazit der ersten Prognose des Wittlicher Stadtkämmerers. Nach seiner Schätzung ergibt sich ein Fehlbetrag von 3,25 Millionen Euro. Würde der Finanzhaushalt Abschreibungen mitrechnen, wären es 4,25 Millionen Euro.
Wittlich. (sos) Wo geht die Reise Wittlichs im kommenden Jahr finanziell hin? Bevor das der alljährliche städtische Haushaltsplan regeln soll, liefert Stadtkämmerer Rainer Stöckicht eine allgemeine Prognose. Dieser Entwurf der Eckwerte 2010 lag gestern Abend dem Stadtrat vor. Unterm Strich bleibt ein Minus: 3,25 Millionen Euro exklusive der Abschreibungen. Der künftige Haushalt wird nicht ausgeglichen sein. "Die Stadt Wittlich hat jedoch die Möglichkeit, das Defizit in den Jahren 2011 bis 2013 wieder auszugleichen. Erst dann müsste der Fehlbetrag mit dem Eigenkapital verrechnet werden. Unsere Handlungsfähigkeit ist somit nicht gefährdet", sagt Rainer Stöckicht. Er gehe davon aus, dass ab 2011 die Einnahmen wieder steigen werden. Zur allgemeinen Lage teilt er mit, voraussichtlich habe die Stadt bis zum Jahresende 16,7 Millionen Euro Schulden. Dabei sei von 2006 bis 2009 ein Schuldenabbau von 2,4 Millionen Euro erfolgt. Ausführlicher Bericht folgt.