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Eine der besten Jugendfeuerwehren im Land

Eine der besten Jugendfeuerwehren im Land

Zum vierten Mal in Folge hat sich der Mülheimer Feuerwehrnachwuchs für die Deutschen Meisterschaften der Jugendwehren qualifiziert. 2012 werden rund 30 Teams in Cottbus antreten.

Mülheim. Nach dem Wettstreit ist vor dem Wettstreit für die Mül heimer Jugendfeuerwehr. Kaum hat sie sich in Luxemburg mit Gleichaltrigen aus vier Ländern gemessen, bereitet sie sich auf die Deutschen Meisterschaften der Jugendwehren vor. Zum vierten Mal in Folge haben sich die Zehn- bis 16-Jährigen für die alle zwei Jahre ausgetragenen Meisterschaften qualifiziert. Nach 2006 und 2008 schafften sie es 2010 als eines von 25 Teams auf Platz acht.
Qualifiziert für die DM 2012 haben sie sich im luxemburgischen Larochette. Zehn der insgesamt 24 Jugendlichen, dar unter sieben Mädchen, traten dort gegen 19 Jugendwehren aus Luxemburg, Deutschland, Kroatien und Italien an. Innerhalb dieses Wettbewerbs wurde der rheinland-pfälzische Landesentscheid ausgetragen. Die beiden Sieger-Teams treten bei den Deutschen Meisterschaften an. Die Jugendwehr aus Bundenthal (Pfalz) wurde - mit einer Sekunde Vorsprung - Landesmeister, Mülheim wurde Zweiter.
"Das war schon eine neue Erfahrung auf anderer Ebene", ist Daniel Haag (12) stolz, bei dem Wettkampf in Luxemburg so gut abgeschnitten zu haben. Am schwierigsten sei ein Tunnel gewesen, durch den sie samt Schläuchen hätten krabbeln müssen. Ob er in Cottbus dabei sein wird, wo rund 30 Wehren - aus jedem Bundesland zwei - antreten werden, weiß er noch nicht. Die Team-Auswahl wird im Rahmen interner Wettbewerbe entschieden. Altersbedingt nicht mehr dabei sein wird Marcel Reuter (16). Er ist froh, dass er dank Susanne Scholl an drei Meisterschaften und zwei Auslandswettkämpfen teilnehmen konnte. Die Wehrführerin und Jugendwartin betreut den Nachwuchs mit Mike Pauly. Überregionale Wettkämpfe seien schon etwas Besonderes: "Die Übungen und auch das Wettkampfgelände sind anders." Schwieriger als die Wettkämpfe sei aber, "den Mund zu halten", weil es sonst Strafpunkte für die Mannschaft gebe. urs