Eine Künstlerin, drei Monate und sieben Orte

Eine Künstlerin, drei Monate und sieben Orte

Ein ungewöhnliches Ausstellungsprojekt beginnt am Sonntag, 18. September, in Bernkastel-Kues. Mana Binz stellt an verschiedenen Standorten Werke aus den verschiedenen Phasen ihres Künstlerlebens aus.

Bernkastel-Kues. An sieben Orten in Bernkastel-Kues wird vom 18. September bis 6. Dezember in einer Zusammenarbeit verschiedener Organisatoren die Ausstellung "Hidden Gardens - Mana Binz" gezeigt. Es handelt sich um eine Art Zwischenbilanz des Lebens der in Lieser gebürtigen Künstlerin. Viele Werke werden hier erstmals öffentlich gezeigt: Malerei, Glaskunst, ein Kofferprojekt und mobile Fresken. Binz schöpft für diese Gesamtschau aus ihrer Biografie und ihren verschiedenen Lebensstationen: Lieser, Wittlich, Düsseldorf, Bonn, Berlin, Friedrichshafen, München, Brüssel, der Kulturwerkstatt Paulushof in Lieser und ihren vielen Reisen nach. Am Sonntag, 18. September, startet die Vernissage als Walking Event mit einem Spaziergang durch Kues um 10.30 Uhr im Cusanus-Geburtshaus. Von da aus geht es zu den Ausstellungsorten.
Wer den Start verpasst hat, ist zum Seiteneinstieg eingeladen ab 11.30 Uhr in der Akademie Kues. Dort führt die Kunsthistorikerin Dr. Barbara Mikuda-Hüttel ein in Werk und Philosophie einer komplexen Persönlichkeit. Ab dem 2. Oktober ist mit dem Tag der Offenen Tür das wieder eröffnete ehemaligen Kreisständehaus im Gestade 18, jetziger Sitz der Verbandsgemeinde, zu besichtigen. Es ist in das Projekt "Hidden Gardens" integriert. In beiden Stadtteilen folgt dann ein Herbst der Kunst.
Ein weiterer Höhepunkt ist zum Abschluss des Projektes geplant: Am 6. Dezember, dem Namenstag von Cusanus, steigt die Finissage. Zur Ausstellung erscheint in Kürze ein Buch. red
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