Eine Werkstatt für alle Feuerwehren - Verbandsgemeinrat Wittlich-Land verabschiedet Grundsatzbeschluss

Altrich · Geld sparen mit Zentralisierung: Statt mehrerer Feuerwehrwerkstätten plant die Verbandsgemeinde Wittlich-Land eine zentrale Werkstatt einzurichten. Damit lassen sich, so Bürgermeister Dennis Junk, bis zu 10 000 Euro jährlich einsparen.

 Nach dem Einsatz müssen die Beatmungsgeräte gewartet werden. In der Verbandsgemeinde Wittlich-Land soll das in Zukunft in einer zentralen Werkstatt geschehen. TV-Foto: Archiv/Tobias Thieme

Nach dem Einsatz müssen die Beatmungsgeräte gewartet werden. In der Verbandsgemeinde Wittlich-Land soll das in Zukunft in einer zentralen Werkstatt geschehen. TV-Foto: Archiv/Tobias Thieme

Foto: (h_sab )

Altrich. Nach einem Feuerwehreinsatz müssen die Beatmungsgeräte der Wehrmänner gewartet und aufgefüllt werden. Das wird bisher an den einzelnen Stützpunkten der Wehren gemacht. Es gibt jeweils einen Gerätewart und für jeden Stützpunkt einen Kompressor, der gereinigt, gewartet und geprüft werden muss.Zentrale Wartung und Pflege


Der Haupt- und Finanzausschuss der Verbandsgemeinde Wittlich-Land sieht an dieser Stelle Sparpotenzial, denn in einer zentralen Feuerwehrwerkstatt benötigte man nur noch einen Kompressor.
Auch die Wartung und Pflege könnte dann zentral erfolgen. Bislang wird an fünf Standorten eine Atemschutzwerkstatt betrieben. Der Rat der Verbandsgemeinde verabschiedete einstimmig auf seiner Sitzung am Donnerstag einen Grundsatzbeschluss zu diesem Thema. Gemeinsam mit den Wehrleitern soll ein entsprechendes Konzept erarbeitet werden. Verbandsgemeindebürgermeister Dennis Junk rechnet dabei mit einer Kostenersparnis von rund 10 000 Euro pro Jahr.
Wo die Werkstatt gebaut werden soll, steht bislang noch nicht fest. Ihr Standort soll aber möglichst zentral liegen und an einem bestehenden Feuerwehrstandort angesiedelt sein, wie Bürgermeister Junk erläuterte.
Die Gesamtkosten für die Werkstatt mit einer Fläche von 235 Quadratmetern liegen bei 565 000 Euro. Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) würde das mit einem Drittel, also 188 000 Euro bezuschussen. Die Eigenmittel der VG belaufen sich danach auf 377 000 Euro.
Die Stadt Wittlich signalisierte zudem ein grundsätzliches Interesse an einer gemeinsamen Werkstatt. Die Wehrführer haben bei ihrer Dienstbesprechung das Projekt bereits grundsätzlich positiv bewertet.Extra

Ursula Wollscheid aus Klausen ist auf Vorschlag der CDU zur Gleichstellungsbeauftragten der VG Wittlich-Land gewählt worden. Wollscheid ist parteilos, stammt aus Dreis, lebt seit 30 Jahren mit Familie in Klausen und ist Sozialarbeiterin. Wann die von den beiden ehemaligen Verbandsgemeinden Wittlich-Land und Manderscheid eingereichte Klage gegen die Fusion verhandelt wird, steht noch nicht fest, teilte VG-Bürgermeister Dennis Junk mit. Mehrere Mitglieder des Rates beschwerten sich über zunehmenden Fluglärm von US-Luftwaffenstützpunkt Spangdahlem. Junk entgegnete, dass die VG-Verwaltung in ständigem Austausch mit der Kommandantur des Stützpunktes stehe. Man versuche möglichst verträgliche Luftkorridore zu finden. hpl