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Einige Fachbereiche des Kreises ziehen in neue Büroräume

Gebeäudemanagment : Kreisverwaltung: Neue Büros im Forstamt und in der Sparkasse

Einige Fachbereiche des Kreises ziehen in neue Räume, die nun angemietet werden sollen. Der Kauf eines Gebäudes scheiterte.

(will) Die Kreisverwaltung braucht Platz und zieht deshalb um – zumindest mit einigen Abteilungen. Dem hat der Kreisausschuss in seiner zurückliegenden Sitzung zugestimmt.

Demnach ziehen  zwei  Fachbereiche – Revision und Gemeindeprüfung sowie Kreisentwicklung – in das Gebäude der Wittlicher Sparkasse in der Schlossstraße.

Der Fachbereich 20 (Sicherheit und Ordnung inklusive Ausländerbehörde), der  Fachbereich 32 (Veterinärdienst, Landwirtschaft und Weinbau, ohne das Team Landwirtschaft) und der  Fachbereich 07 (Gebäudemanagement und Kreisstraßen) ziehen in das ehemalige Forstamt in der Kurfürstenstraße 59, in der Nähe der Kreisverwaltung.

Letztgenannte Immobilie stand im Herbst des vergangenen Jahres zur Zwangsversteigerung (wir berichteten am 6. November 2019). Da die Verwaltung bei dieser jedoch nicht den Zuschlag bekommen hat, mietet sie dort nun weitere Räume an. Bisher sind dort die Fachbereiche 06 (Kreisentwicklung) mit der Geschäftsstelle der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Mosel und der Geschäftsstelle der Energie Bernkastel-Wittlich sowie der Fachbereich 12 (Jugend und Familie) untergebracht.

Allerdings muss die Verwaltung zusätzlich in das Sparkassengebäude ausweichen, da  die Raumaufteilung im ersten Obergeschoss des ehemaligen Forstamts sowie im Dachgeschoss für die Verwaltung nicht passend für eine Büronutzung sind.

Die Arbeitsplätze der Verwaltungsmitarbeiter  im Sparkassengebäude sollen in der obersten Etage eingerichtet werden, die mit einem Aufzug erreichbar ist. Da dieser jedoch statt 90 nur 80 Zentimeter breit ist und damit nicht für Rollstuhlfahrer nutzbar, können diese in einem barrierefrei zu erreichenden Büro im Erdgeschoss der Sparkasse von den Mitarbeitern der Kreisverwaltung empfangen und bedient werden.

Wie Landrat Gregor Eibes in der Ausschusssitzung erklärte, hätten die Mitarbeiter der in der Schlossstraße untergebrachten Fachbereiche allerdings keinen klassischen Publikumsverkehr. Falls es Schwierigkeiten wegen des nicht barrierefreien Zugangs für Kunden der Verwaltung gebe, könnten Termine mit den im Sparkassen-Gebäude untergebrachten Mitarbeiter auch in das Hauptgebäude der Kreisverwaltung verlegt werden. Dort steht auch eine behindertengerechte Toilette zur Verfügung.  Ausschussmitglied Juppi Hauth hatte zuvor nachgefragt, ob eine solche in dem Gebäude der Sparkasse vorhanden sei.

Der Kreissausschuss stimmte  einstimmig  der Anmietung der Räume im ehemaligen Fortsamt-Komplex und im Gebäude der Sparkasse zu.