Einzigartige Funde

TRABEN-TRARBACH. Auf der deutsch-französischen (saarländisch-lothringischen) Grenze im Bliestal sind vor Jahren archäologische Funde gemacht worden, die in Europa einzigartig sind. Der Arbeitskreis Heimatkunde wird diese besuchen.

Über einen Kilometer beiderseits der Grenze sind keltische und römische Erinnerungen an diese Zeiten ausgegraben worden: das Grab einer keltischen Fürstin, ein keltisches Dorf, eine römische Villa, eine ganze gallo-römische Stadt (von mehreren 1000 Einwohnern, etwa 20 Hektar groß) mit Handwerkervierteln, und einer Thermen-Anlage. Alle Funde sind gesichert und teilweise rekonstruiert. Diese Ausgrabungen sind zusammengefasst im "Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim". Der Arbeitskreis Heimatkunde will die Gelegenheit nutzen und an dem reservierten Termin diese Ausgrabungen besichtigen und sie sich bei einer ausgiebigen Führung erläutern lassen, Termin ist Sonntag, 20. Juli. Abfahrt ist um 8.30 Uhr. Die Führung dauert zwei Mal 1,5 Stunden. In der Pause zwischen beiden Führungen ist ein Mittagessen geplant. Auf dem Rückweg ist eine Rast im ehemaligen Benediktinerkloster Hornbach vorgesehen. Die Kosten betragen 30 Euro für Fahrt, Eintritt und Führungen. Anmeldungen bis zum 14. Juli unter Telefon 06541/9266.