1. Region
  2. Mosel, Wittlich & Hunsrück

Ende der Holperstrecke ist in Sichtweite

Ende der Holperstrecke ist in Sichtweite

Die lang herbeigesehnte Sanierung der Verbindungsstraße zwischen Hoxel und Wolzburg beginnt am Montag. Bis Mitte Mai wird die Kreisstraße 119 gesperrt sein. Die Umleitung führt über einen Feldweg.

Hoxel/Wolzburg. Tiefe Rillen in der Fahrbahndecke, notdürftig ausgebesserte Stellen, ausgefranste Randstreifen: Die Verbindung zwischen Hoxel und Wolzburg ist in schlechtem Zustand. Das soll jetzt endlich ein Ende haben. Am Montag beginnen die Sanierungsarbeiten auf der K 119. Dann ist die Strecke voraussichtlich bis Mitte Mai in beiden Richtungen gesperrt.
Für die Bewohner der beiden Orte Hoxel und Wolzburg sind die Bauarbeiten trotz der Behinderungen sehr willkommen. "Wir sind froh, dass es jetzt losgeht", sagt Achim Zender, der Ortsvorsteher von Hoxel.
Ursprünglich waren die Bauarbeiten schon für November 2010 geplant (der TV berichtete), wurden aber laut LBM wegen des frühen Wintereinbruchs nicht mehr begonnen. Da mittlerweile weitere Schäden dazugekommen sind, müssen umfangreichere Vorarbeiten gemacht werden, erklärt Hans-Michael Bartnick vom LBM. Deshalb rechnet man mit vier statt der im vergangenen Jahr geplanten zwei Wochen Bauzeit.
Bei der K 119 handelt es sich um einen Bestandsausbau. Das heißt, dass lediglich die Fahrbahndecke erneuert wird. Wie Bartnick mitteilt, werden über einer Strecke von 900 Metern zwei Asphaltschichten aufgebracht. Die Straße wächst somit um einige Zentimeter in die Höhe. Um das anfallende Wasser aufzufangen, erhält die Fahrbahn eine Randbefestigung mit Ablaufrinne.
Die Kosten für den Ausbau betragen 170 000 Euro und werden zu 32 Prozent vom Kreis Bernkastel-Wittlich und zu 68 Prozent vom Land Rheinland-Pfalz getragen. Die Umleitungsstrecke führt von Wolzburg aus über einen Feldweg nach Hoxel. Die Wolzburger Eltern sollen ihre Kinder zur Bushaltestelle nach Morscheid bringen und nach der Schule abholen. Um den Aufwand so gering wie möglich zu halten, habe man die Arbeiten auf den Beginn der Osterferien gelegt, sagt Bartnick.