Ende der staubigen Zeiten in Sicht

Ende der staubigen Zeiten in Sicht

BRAUNEBERG. (urs) Allmählich zeichnet sich in Brauneberg ein Ende der staubigen Zeiten ab. Möglicherweise kann im Laufe des Jahres noch mit den Schlusslichtern des Straßenausbaus begonnen werden.

Wer in Brauneberg von A nach B will, sollte sich zuvor genau überlegen, wie er fahren will. Denn irgendwo wird eigentlich immer gebaggert in der Moselgemeinde. Nach dem Verlegen von Kanal und Wasser geht nun der Ausbau der Straße in großen Schritten voran. Aktuell zeichnen sich für die zirka 50 Anlieger der Dusemonder Straße staubfreie Zeiten ab. Allerdings wird es einige Zeit in Anspruch nehmen, bis entlang der knapp einen Kilometer langen Ortsstraße die Randsteine gesetzt sind. Zumal sich dazwischen immer wieder Krater auftun, in denen parallel irgendwelche Leitungen angeschlossen werden. Die Bedeutung allein dieses Straßenprojektes wird deutlich an der Ausschreibungshöhe von rund 550 000 Euro, die 2006 anfallen. "Da sind mehr als 40 Laternen drin", führt Ortsbürgermeister Klaus Denzer einen von vielen Kostenfaktoren vor Augen. Dennoch ist die Dusemonder Straße, in der im Vorjahr Kanal und Wasser neu verlegt wurden, nicht die einzige Baustelle. Auch "In der Zehnt", "Im Kirchenfeld" und "Unter der Höht" werden im Laufe des Jahres mehr als 280 000 Euro investiert. Während die Arbeiten dort bis Ende September abgeschlossen sein dürften, soll die Dusemonder Straße spätestens Anfang Oktober fertig sein. Daher stehen die nächsten Straßen bereits auf dem Plan. Die Genehmigungen für einen vorgezogenen Baubeginn in Bohrgasse und "Filzener Weg" liegen vor. Folglich geht es auch dort möglicherweise noch 2006 los. Denzer: "Wenn das Wetter mitspielt." Denn vor allem der Ausbau der steilen Bohrgasse drängt, da von dort nach Gewittern von Geröll auf die Bundesstraße geschwemmt wird. Dass die Arbeiten so zügig vorangehen, hängt nach Denzers Ansicht auch mit dem guten Miteinander zusammen. Vom Planer bis zu den beteiligten Baufirmen arbeiteten alle "Hand in Hand" und führten ihre Anteile am Großprojekt auch sehr gut aus. Ein großes Lob gebühre aber auch der Bevölkerung, die viel Staub schlucken müsse und dies geduldig hinnehme.