Endlich Eintritt erheben

Zur Berichterstattung über die Besucherzahl im Wittlicher Georg-Meistermann-Museum schreibt dieser Leser:

Die Besucherzahl von 6000 im Georg-Meistermann-Museum kann wirklich angezweifelt werden, da unterstütze ich Harald Jansen vom TV, obwohl Frau Zepp in ihrem Leserbrief das Gegenteil behauptet. Die Zweifel an der Zahl 6000 kann nur dann ausgeräumt werden, wenn endlich einmal ein Eintrittsgeld für das Museum, wie es auch in anderen Museen üblich ist, mit nummerierten, ordentlichen Eintrittskarten erhoben wird, so dass ein Streit über die Besucherzahl nicht entstehen kann. Aber ein Eintrittsgeld ist bisher unbegreiflicherweise seitens der Stadt abgelehnt worden. Natürlich wäre das auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein angesichts der gewaltigen Kosten für das Meistermann-Museum, welche für eine Kleinstadt wie Wittlich nicht tragbar sind. Aber "Wittlich hat's." Wenn aber dann der Kulturamtsleiter noch alle künstlerischen Freiheiten beansprucht und nicht weisungsgebunden sein will, dürfte das wohl zu weit gehen. Da unterstütze ich den Leserbrief von Herrn Jüttermann.

Liebe Frau Bose, bestimmt will keiner den Kopf von Dr. Calleen haben, nur sollte er etwas beweglicher und zugänglicher für andere Kunst und Kultur von Wittlich sein, und nicht nur das Meistermann-Museum und seine ausgesuchten Ausstellungen.

Im Übrigen kann es sein, dass Sie durch legale Vollmachten den Kopf von Albert Klein, ihrem langjährigen ersten Vorsitzenden des Vereins "Der Schwebende Punkt" gefordert haben?

Adi Kaspari, Wittlich

Meistermann-museum

Mehr von Volksfreund