Engagierte Menschenrechtlerin erhält Auszeichung aus Albanien

Engagierte Menschenrechtlerin erhält Auszeichung aus Albanien

Die Wittlicher Menschenrechtlerin Katrin Bornmüller hat eine Auszeichnung aus Albanien erhalten. Die Adressaten der Hilfslieferungen würdigten die Vorsitzende der Deutschen Sektion der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) mit einem eigens für sie komponierten Lied und einer Dankesplakette.

Die sichtlich gerührte Wittlicherin übersetzt: "Mutter Teresa für Menschenrechte, für den Beitrag zum Schutz der Menschenrechte in der Welt und die wertvolle Hilfe für Albanien."
Die Freude über die Auszeichnung steht in krassem Gegensatz zur Willkür an den osteuropäischen Grenzen. Die Korruption lebt laut Bornmüller wieder neu auf, seit die Wirtschaft in weiten Teilen Europas in einer Krise ist. Seit Albanien zum Kreis der Empfänger von Hilfsgütern durch die IGFM gehört, berichteten die Helfer und Speditionen von Schikanen. Auch mit dem aktuellen Albanien-Transport gebe es großen Ärger. Zehn Tage lang sei er an der albanischen Grenze festgehalten und nicht abgefertigt worden. Die Rechnung des Zolls für angeblich aufgelaufene Standgebühren an die Spedition belaufe sich auf 1500 Euro. red