Er belebt die Stadt und lohnt sich

Er belebt die Stadt und lohnt sich

Straßenumfrage zum verkaufsoffenen Sonntag stärkt Veranstaltern den Rücken.

Wittlich Wer streng gläubig ist, der kennt das Bibel-Zitat: "Sechs Tage sollst du arbeiten, am siebten sollst du ruhen." Neben vielen Menschen, die dennoch sonntags arbeiten müssen - ob im Krankenhaus, Gastronomie oder auch Mediengewerbe -, gibt es noch den Einsatz von Geschäftsleuten und ihren Angestellten an den sogenannten verkaufsoffenen Sonntagen.
So öffnen auch am Sonntag, 17. September, wieder die Läden ihre Türen in Wittlich. Dann ist der dritte von vier verkaufsoffenen Sonntagen, die in diesem Jahr geplant sind. Bis zu 95 Prozent der Betriebe nehmen daran teil, sagt Karsten Mathar vom Verein Stadtmarketing.
Von 13 bis 18 Uhr sind dann die Geschäfte außerhalb der regulären Öffnungszeiten geöffnet. Und es gibt ein Zusatzangebot. Neben der großen Automobilausstellung auf dem Parkplatz Rommelsbach/Zentrum (der TV berichtete), präsentieren sich verschiedene Selbsthilfegruppen auf dem Platz an der Lieser. Zusätzlich wird es wieder einen großen Herbstmarkt geben, auf dem unterschiedliche Selbsterzeuger vertreten sind. Der Stadtmarketingverein hält diesen Tag für ein wichtiges Marketinginstrument für Wittlich. " Es ist eine tolle Möglichkeit für Vollzeitbeschäftigte, außerdem spricht das für die Leistungsstärke der Stadt", sagt Karsten Mathar vom Vorstand Stadtmarketing Wittlich. Doch sind wirklich alle davon begeistert, oder wollen manche sonntags einfach nur ihre Ruhe haben? Wir haben uns in einer Straßenumfrage in Wittlich umgehört.
Das Fazit: Es gab keinerlei Kritik sondern ausschließlich Zustimmung für dieses Extra-Angebot.

Extra: JUGENDFEUERWEHR MACHT AUCH MIT


Als Extra zum verkaufsoffenen Sonntag präsentiert sich die Wittlicher Jugendfeuerwehr zwischen 12 und 17 Uhr auf dem Parkplatz Zentrum. Immerhin kann die Feuerwehr auf 115 Jahre zurückblicken. 1902 wurde die Feuerwehr Wittlich Stadtmitte gegründet. Die freiwilligen Helfer freuen sich auf Besuch und auf interessierte Jungen und Mädchen im Alter zwischen zehn und 15 Jahren.

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