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Religion: Erich Schwind erneut beim Papst

Religion : Erich Schwind erneut beim Papst

Franziskus I. segnet 14 Stationen der Passion Christi bei Audienz in Rom.

Durch die Unterstützung von Bischof Stephan Ackermann hat Erich Schwind aus Bengel Papst Franziskus getroffen. Durch die Sicherheitsmaßnahmen war es nicht möglich, dass Schwind die Kopien aus Gussbeton, die er von seinen 14 hölzernen Stationen der Passion Christi hat anfertigen lassen. bei der Audienz zu zeigen. Die deutsche Botschaft hatte Schwind den Vorschlag gemacht, Bilder von den Stationen mit der nötigen Erklärung in einem Album zusammenzufassen, um sie Papst Franziskus zu zeigen. „Das ist hervorragend gelungen“, sagt Schwind rückblickend. Er sei sehr beeindruckt gewesen von dem Gedanken, die Ökumene auf diesem Wege untersützen zu können. Auch Erzbischof Genswein, der auch bei der Audienz mit Papst Franziskus anwesend war, begrüßte den 88-Jährigen und hielt sein Bestreben für unterstützenswert.

Nun sind die 14 Stationen aus Stein gesegnet und sollen dazu genutzt werden die Ökumene zu unterstützen. Schwind, der bereits 2007 den damaligen Papst Benedikt getroffen hatte, plant, große Gotteshäuser in Deutschland, wie zum Beispiel den Dom in Köln, den evangelischen Dom in Berlin, den Michel in Hamburg oder den evangelischen Dom in Ulm, um nur einige zu nennen, mit den Stein-Stationen zu besuchen,  „um  die evangelischen Schwestern und Brüder zu ermuntern, die Kreuzweg-Gebete als Friedensgebete zu beten“. „Es ist der Beginn einer Solidargemeinschaft gegen Hunger und zur Unterstützung der Ökumene“, sagt Schwind.