Erneut Vollsperrung gefordert
Mit einer Gegenstimme hat der Hetzerather Gemeinderat am Donnerstag beschlossen, erneut eine Vollsperrung des Ortes für Laster ab 7,5 Tonnen zu fordern.
Hetzerath. (sys) Nur die Unternehmerin Birgit Pesth (CDU) sprach sich ohne weitere Stellungnahme gegen die Vollsperrung für den Schwerlastverkehr aus. Die Argumente für das Durchfahrverbot sind hinreichend bekannt: Lärm und Dreck belasten die Anwohner.
Der Lieferverkehr soll allerdings weiter durch den Ort fahren dürfen. Auf die schriftliche Stellungnahme des Gemeinderates sollen weitere Gespräche mit dem Landesbetrieb Mobilität (LBM) folgen.
Angelika Brost (SPD) traf auf breite Zustimmung mit ihrer Forderung "Das Land muss jetzt zeitnah endgültig zu einer Entscheidung kommen".
Laut VG-Bürgermeister Christoph Holkenbrink versucht die Ortsgemeinde Hetzerath schon seit den sechziger Jahren, den Schwerlastverkehr aus dem Ort zu verbannen. Damals sei eine Umgehungsstraße im Gespräch gewesen.
Die anwesenden Mitglieder der Bürgerinitiative zeigten sich sehr zufrieden, dass der Rat sich mit dem Durchfahrverbot für die maximale Forderung entschied.