Erst der Segen, dann das Fest

In Maring ist der in ehrenamtlichem Engagement neugestaltete Spielplatz unter großem Zuspruch der Bürger eröffnet worden.

Maring-Noviand. (red) Mit einer feierlichen Einsegnung durch Pater Saji Thomas von der Pfarreiengemeinschaft "Rechts und Links der Mosel" ist der neugestaltete Spielplatz in der Moselstraße im Ortsteil Maring unter reger Anteilnahme der Maring-Noviander Bürger, darunter viele Kinder, seiner Bestimmung übergeben worden.

Pater Saji betonte die Bedeutung eines Spielplatzes als wichtigen Ort sozialer Kontakte und des Umgangs von Kindern mit anderen Kindern. Eine Gemeinde tue gut dar an, Raum für ihre Kinder zu schaffen, denn diese seien ihre Zukunft. Anschließend segnete er den Platz.

Der erste Beigeordnete der Gemeinde, Karl Baum, begrüßte die Anwesenden und bedankte sich bei allen Freiwilligen, insbesondere der Federführenden der Spielplatzgemeinschaft, Andrea Mettler, die mit ihrem unermüdlichen und oft auch belastendem Engagement die Neugestaltung des Platzes erst möglich gemacht habe, sowie Jürgen Otten und Martin Hermanns, die in die Planung der Neuanlage und Ausführung eingebunden waren.

Ein weiterer Dank galt allen Helfern, die durch die unterschiedlichsten Tätigkeiten in mehr als 900 Stunden Arbeit die Pläne in die Tat umgesetzt haben - von den eigentlichen Arbeiten am Platz bis hin zur Ausrichtung des Einweihungsfestes.

Im Anschluss an die offizielle Eröffnung genossen die Festbesucher Spanferkel, Würstchen sowie Kaffee und Kuchen. Höhepunkt des Festes war eine Versteigerung edler Maringer-Noviander Weine und eine spannende Tombola mit 250 Preisen, die von zahlreichen Firmen und Geschäften aus der Umgebung großzügig gespendet worden waren. Auch ihnen galt der besondere Dank der Festausrichter.

Die zahlreich erschienenen Kinder konnten die Einrichtungen des Platzes wie Spielhaus, Rutsche, Schaukel, Sandbagger sowie Sinnespfad und Ruheraum ausgiebig testen oder sich mit Sackhüpfen, Eierlaufen und anderen Spielen vergnügen.

Der zahlreiche Besuch und die positive Akzeptanz des Spielplatzes werden von den ehrenamtlichen Helfern als Dank und zugleich als Ermutigung verstanden, weitere Ideen für eine lebenswerte Gemeinde umzusetzen.