Erst die Fragen, dann die Finanzen

Erst die Fragen, dann die Finanzen

Der Wittlicher Stadtrat tagt heute Abend. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Haushaltspläne 2017 und 2018.

Wittlich (red) Der Wittlicher Stadtrat trifft sich am heutigen Dienstag zu seiner nächsten Sitzung. Unter anderem geht es im öffentlichen Teil um den Haushaltsplan für 2017: Im laufenden Haushaltsjahr haben sich, so die Sitzungsvorlage, bei den Aufwendungen und Auszahlungen für Investitionen Änderungen ergeben.
Diese machen den Erlass einer Nachtragshaushaltssatzung erforderlich. Und das im positiven Sinne: Abweichend von der ursprünglichen Planung führen die Veränderungen zu einer Ergebnisverbesserung, so dass der Haushaltsausgleich erzielt wird.
Zudem stehen die Finanzen der Stadt im Haushaltsplan für 2018 heute Abend in der Kultur- und Tagungsstätte Synagoge auf der Agenda: Zur Vorberatung wird der Entwurf des Haushaltsplans in den Stadtrat zur Weiterleitung an die jeweiligen Fachausschüsse eingebracht.
Ein weiteres Thema wird der Wittlicher Rufbus sein: In der Sitzung sollen laut Sitzungsvorlage die Ergebnisse des ersten Jahres vom 1. August 2016 bis zum 31. Juli 2017 vorgestellt werden. Im Rahmen dieser Evaluierung soll auch eine mögliche Neuausrichtung dieses Verkehrsangebots durch Vertreter der Deutschen Bahn vorgestellt werden.
Zudem wählen die Stadträte ein neues stellvertretendes Mitglied in den Rechnungsprüfungsausschuss. Der Posten wurde frei, weil ein stellvertretendes Ausschussmitglied sein Mandat niedergelegt hatte. Das Vorschlagsrecht dabei hat die FWG-Stadtratsfraktion.
Zudem geht es in der Sitzung um Straßen und Plätze: Die Trierer Straße und der Parkplatz Schlossplatz sollen dem öffentlichen Verkehr gewidmet werden. Mit der Widmung erhalten diese Straßen die Eigenschaft einer öffentlichen Gemeindestraße beziehungsweise eines öffentlichen Parkplatzes. Die erstmalige Herstellung des in Wengerohr gelegenen Bornwegs soll ebenfalls beschlossen werden.
Die öffentliche Sitzung des Stadtrats beginnt heute um 18 Uhr mit einer Einwohnerfragestunde und Mitteilungen in der Kultur- und Tagungsstätte Synagoge.