Erste Erkenntnisse über geflüchteten Lastwagenfahrer

Erste Erkenntnisse über geflüchteten Lastwagenfahrer

Der Lastwagenfahrer, der vergangene Woche vermutlich für den schweren Unfall auf der Landesstraße 47 zwischen der Mülheimer Brücke und Maring-Noviand verantwortlich war, ist immer noch auf der Flucht. Die Polizei weiß aber inzwischen mehr über ihn.

Sie geht, so Klaus Herrmann, Leiter der PI Bernkastel-Kues, von einem slowakischen Staatsbürger aus.
"Wir haben an vier Länder ein Auskunftsersuchen gestellt", sagt der Beamte. Dabei handele es sich neben der Slowakei um Großbritannien, Polen und Frankreich.
Neben der Strafverfolgung gehe es besonders darum herauszufinden, ob die in dem Lastwagen gefundene Versicherungspolice echt ist. Wie berichtet, gehörte der Gesuchte offenbar zu einer britischen Teerkolonne, die in der Region zu überhöhten Preisen unsachgemäße Arbeit ablieferte. Der Mann fuhr den Lastwagen mit britischen Kennzeichen nach Zeugenaussagen auf der linken Spur. Es kam zur Kollision mit zwei Autos.
Die beiden Fahrerinnen wurden verletzt. Nicht nur für sie ist die Versicherung wegen der Schadensregulierung wichtig. Durch flüssiges Bitumen, das sich von dem Laster auf die Straße ergoss, hatten die Kleidung, besonders die Schuhe der Rettungskräfte, und die Räder ihrer Fahrzeuge gelitten. cb