Es flattert die Fahne an der Bismarckhütte
TRABEN-TRARBACH. Heimatkundler werden für die Heimat aktiv: Zur Freude von Touristen und Einheimischen flattert am Aussichtspunkt Bismarckhütte – vorausgesetzt, es weht ein Wind – neuerdings eine Fahne.
Eine Fahne fehlt noch an der Bismarckhütte, dem markanten Aussichtspunkt 200 Meter über der Mosel, dachte sich Hubertus Schulze-Neuhoff aus Traben-Trarbach. In St. Aldegund waren ihm zwei mit Flaggen bestückte Panorama-Plätze ins Auge gefallen, die den Touristen signalisierten, dass es von oben etwas Interessantes zu sehen gibt. So beschaffte der hiesige Heimatkundler einen Fahnenmast, der an einem Baum befestigt wurde. Heinz Dieterich aus Hochscheid schmiedete dafür eigens Schellen, die den Stamm schonen und den Mast auch bei Sturmwind stabil halten. Die Trabener Tankstelle spendierte eine Flagge, doch Spender für die rot-weiße Sponheimer Fahne sind herzlich willkommen und können sich bei Rita Albright (Telefon 06541/814558) melden. Der Starkenburger Heimat- und Verkehrsverein erwägt, einen zweiten Fahnenmast am Starkenburger Pavillon zu errichten. Von der Bismarckhütte bietet sich ein einmaliger Ausblick ins Moseltal bis weit in die Eifel. Bei klarer Sicht ist selbst die Hohe Acht zu erkennen. Was jetzt noch fehlt, ist nach Angaben von Hubertus Schulze-Neuhoff eine bessere Ausschilderung zur Bismarckhütte auf dem Moselhöhenweg, damit viele Wanderer in den Genuss der prachtvollen Ausblicke kommen.