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Evangelische Christen wählen neue Leitung

Evangelische Christen wählen neue Leitung

Die Simmern-Trarbacher Kreissynode hat in Laufersweiler ein neue Leitung des Kirchenkreises gewählt. Außerdem ging es um Strukturfragen: Gemeinden sollen stärker zusammenarbeiten. Dafür sind vier Kooperationsräume eingerichtet worden.

Laufersweiler. Horst Hörpel bleibt Superintendent des Kirchenkreises Simmern-Trarbach. Die Kreissynode wählte den 59-jährigen Pfarrer aus Ohlweiler, der seit 2000 die Protestanten auf dem Hunsrück und an der Mosel repräsentiert, mit großer Mehrheit erneut in dieses Amt. Von 89 abgegebenen Stimmen erhielt Hörpel 86 Ja-Stimmen. Es war ein klarer Vertrauensbeweis für den Superintendenten.
Es ist ein deutlich verändertes Team, das künftig den Kirchenkreis leiten wird und von den Synodalen gewählt wurde. Neuer Assessor und damit Vertreter des Superintendenten ist der Kirchberger Pfarrer Christian Hartung. Für ihn stimmten 47 Synodale, seine Gegenkandidatin, die bisherige Scriba und Schulpfarrerin Cordula Siebert (Simmern) erhielt 39 Stimmen. Diese Wahl war durch den Wegzug des bisherigen Assessors Pfarrer Andreas Nehls aus Sohren nötig geworden. Neuer Scriba wurde der Zeller Pfarrer Thomas Werner, für den 84 Synodale stimmten.
Wechsel im Vorstand


Auch bei den nichttheologischen Mitgliedern des Kreissynodalvorstandes gab es Veränderungen: Gotthold Gewehr aus Argenthal, der 20 Jahre dem Vorstand angehörte, und Christa Schmidt aus Irmenach, die 24 Jahre lang in dem Gremium war, vertreten kandidierten nicht mehr. Neue Synodalälteste wurden Andreas Reinhard aus Lötzbeuren und Iris Hecht aus Kirchberg. Wiedergewählt wurde die Synodalälteste Katrin Behnisch-Thomas aus Rheinböllen. "Gemeinsam mit ihnen allen möchte ich den begonnenen Weg weitergehen", so Superintendent Hörpel.
Auch die Strukturen waren Thema der Synode. Vier Kooperationsräume - Mosel, Kirchberg-Sohren, Simmern-Rheinböllen und Kastellaun - wurden für den Kirchenkreis eingerichtet, in denen die Kirchengemeinden in den verschiedensten Bereichen zusammenarbeiten sollen, so beim Einsatz von Mitarbeitern, der Gottesdienstplanung, der Öffentlichkeitsarbeit, bei Veranstaltungen, aber auch beim Pfarrdienst. Neu bestimmt wurden in Laufersweiler auch die synodalen Ausschüsse und die Synodalbeauftragungen für den Kirchenkreis. Zum neuen Jugendpfarrer wählte die Synode Pfarrer Markus Michel aus Külz, Diakoniepfarrerin bleibt Frauke Flöth-Paulus aus Bell, die auch als Nachfolgerin von Pfarrer Hartung neue Vorsitzende des Finanz- und Planungsausschusses wurde. dju