Experten entschärfen Fliegerbombe

Experten entschärfen Fliegerbombe

Die Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg, die am Montagmittag bei Bauarbeiten auf dem Hafengelände in Trier freigelegt worden war, ist in der Nacht zum Dienstag entschärft worden. Kurz vor Mitternacht wurde das Sperrgebiet aufgehoben und die Arbeiten im Hafen und den ansässigen Firmen konnten wieder aufgenommen werden.

Trier. Um 23.29 Uhr in der Nacht zum Dienstag meldete der Kampfmittelräumdienst (KMR), dass die 125 Kilo schwere Bombe entschärft sei. Im Umkreis von 300 Metern um die Fundstelle war eine Sperrzone eingerichtet worden. Die ansässigen Firmen hatten deswegen teilweise ihre Nachtschichten absagen oder unterbrechen müssen. Laut Presseamt der Stadt Trier waren bis zu 1000 Menschen von der Evakuierung direkt oder indirekt betroffen. Die Firmen hatten ihre Mitarbeiter bereits am Nachmittag informiert. Feuerwehr und Polizei kontrollierten am Abend das Areal und forderte etwa Spaziergänger am Moselufer auf, die Gefahrenzone zu verlassen. Der Sprengkörper lag nahezu waagerecht in einer kleinen Vertiefung. Ein abgebrochener Zünder forderte die Konzentration der Bombenexperten. "Aber wir wussten, was zu tun war", sagte Dietmar Schmid vom KMR. woc

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