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Dorfkirche Zur Geschichte und zum Selbstverständnis Schladts gehört auch das liebevoll gepflegte Dorfkirchlein, erbaut im 15., erweitert im 18. Jahrhundert. Der schlicht geputzte Bruchsteinbau ist nicht nur ansprechend in seiner äußeren Gestaltung, sondern überrascht durch die innere Ausschmückung, insbesondere im Chorraum.

Drei barocke Säulenaltäre, die Kanzel sowie scheinbar unauffällige Kleinigkeiten wie das Lesepult bilden ein harmonisches Bild, das sowohl den Beter wie den Betrachter berührt. Diese Ausstattung hat sich in ihrer Ursprünglichkeit erhalten. Sie ist einfach, ländlich, aber darum nicht weniger eindrucksvoll. Das Kirchlein avancierte zeitweise zur Pilgerstätte. Um 1900 wallfahrteten die Bauern der Umgebung am St.-Blasius-Tag nach Schladt und erbaten dort den Segen für ihre Tiere. (ger)